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Älterer Mann mit Brille, Glatze und Karo-Hemd vor einer Pinnwand mit Notiz-Zetteln und Post-Its greift sich mit ratlosem Blick an den Kopf.
© AOK/colourbox/hfr
Nach heutigem Stand der Wissenschaft kann eine Verbesserung vieler verschiedener oft miteinander im Zusammenhang stehender Faktoren, wie zum Beispiel ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Rauchen, dazu beitragen, fast die Hälfte der Demenz-Neuerkrankungen zu vermeiden.
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Demenz: Viele Fälle vermeidbar

Fast jeder zweite neue Demenzfall ließe sich vermeiden oder verzögern. Das betrifft nicht nur Ältere, sondern auch Menschen, die heute mitten im Leben stehen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.07.2026 11:45

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Fast jeder zweite Demenzfall ist vermeidbar

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Demenz ist kein Thema, das nur sehr alte Menschen betrifft. Denn auch wer heute mitten im Leben steht, kann schon viel dafür tun, das eigene Risiko später zu senken. Genau das ist die wichtige Botschaft hinter neuen Zahlen für den Kreis Steinfurt: Fast jede zweite Demenz-Neuerkrankung ließe sich nach heutigem Stand der Wissenschaft vermeiden oder zumindest hinauszögern. Bis zum Jahr 2060 - also in den kommenden 34 Jahren - wird die Zahl der Menschen mit Demenz im Kreis Steinfurt nach einer Prognose von heute rund 6.400 auf etwa 11.700 steigen. Das zeigt: Es geht nicht nur um die ältere Generation von heute, sondern auch um viele Menschen, die aktuell noch arbeiten, Familie haben oder Angehörige begleiten.

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Was wir schon heute für morgen tun können

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Entscheidend ist nicht erst, was irgendwann im Alter passiert, sondern was Menschen schon jetzt für ihre Gesundheit tun. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, möglichst wenig Alkohol und der Verzicht auf Rauchen. Wichtig ist außerdem, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Hörprobleme früh zu erkennen und gut behandeln zu lassen. Auch soziale Kontakte zählen, weil Einsamkeit das Risiko zusätzlich erhöhen kann.

Gleichzeitig wächst der Druck auf Familien, Pflege und das Gesundheitssystem. Denn während die Zahl der Demenzfälle steigt, werden künftig weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter für Betreuung und Versorgung zur Verfügung stehen. Umso wichtiger sind Prävention, Unterstützung für Angehörige und verlässliche Netzwerke vor Ort.

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