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Erster Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe
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Erster Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe

Ibbenbüren, Münster und Nordhorn schneiden beim ersten Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe gut ab. Schlechter sieht die Platzierung für Rheine und Osnabrück aus.

Veröffentlicht: Mittwoch, 31.07.2024 05:09

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„Zu viel Grau, zu wenig Grün“, so fällt das Urteil des ersten Hitze-Checks der Deutschen Umwelthilfe aus. Sie teilt mit: „Der Großteil der Städte in Deutschland schützt die Menschen nicht ausreichend vor den extrem hohen Temperaturen als Folge der Klimakrise: Sie sind gleichzeitig stark versiegelt und bieten zu wenig kühlendes Grün“. Für ihre Analyse hat die Deutsche Umwelthilfe 190 deutsche Städte mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern betrachtet. Die Deutsche Umwelthilfe hat diese Städte auf einer Ampel-Skala bewertet. Grün bedeutet eine positive und Rot eine negative Gesamtbewertung.

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Ibbenbüren bekommt grüne Karte, Rheine sieht Gelb beim Hitze-Check

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Die gute Nachricht ist, dass keine Stadt in unserer Region mit einer negativen roten Bewertung abschneidet. Nordhorn, Münster und Ibbenbüren werden positiv grün bewertet. Das liegt daran, dass hier unterdurchschnittlich viele Flächen versiegelt sind. Versiegelt werden Flächen zum Beispiel durch Wohnhäuser und Straßen. Eher mittelmäßig fällt der Hitz-Check in Osnabrück und Rheine aus. Alle Ergebnisse des Hitze-Checks der Deutschen Umwelthilfe findest du hier.

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Wie funktioniert der Hitze-Check?

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Bei der Flächenversieglung geht die Deutsche Umwelthilfe von dem deutschlandweiten durchschnittlichen Anteil der Versieglung von 45 Prozent aus. „Eine Rote Karte erhält, wer mit mehr als 50 Prozent einen deutlich überdurchschnittlich hohen Anteil versiegelte Fläche hat. Eine Gelbe Karte erhält, wer 45 bis 50 Prozent versiegelte Fläche aufweist und eine Grüne Karte, wer mit 45 Prozent unter dem deutschlandweiten Durchschnitt liegt“, teil die Deutsche Umwelthilfe mit.

Beim Grünvolumen betrachtet sie Grünflächen mit klimaregulierenden Effekten. Die Flächen werden in Kubikmeter pro Quadratmeter angegeben. Als Beispiel nennt die Deutsche Umwelthilfe einen durchschnittlich hohen Laubbaum. Er habe ein Grünvolumen von rund 3.400 Kubikmetern.

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