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Vertretende der Malteser in Münster stehen zusammen und halten eine VR-Brille in der Hand.
© Foto: Malteser im Bistum Münster
Als erster Malteser-Standort bundesweit setzen die Malteser im Bistum Münster Virtual Reality in der Erste-Hilfe-Ausbildung ein: (v. l.) Benjamin Schreiber (Diözesangeschäftsführer), Renate Reher (Schulungskoordinatorin) und Ralf Walbaum (Leiter Ausbildung) mit der VR-Brille.
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Erste-Hilfe-Kurse mit VR-Brille in Münster

Der Erste-Hilfe-Kurs bei den Maltesern in Münster wird innovativer. Teilnehmende üben mit einer VR-Brille.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 05:22

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Die Malteser in Münster setzen als erster Standort in Deutschland jetzt Virtual-Reality-Brillen ein. „Nach einer erfolgreichen Pilotphase erleben Teilnehmende reale Notfallsituationen nun in einer virtuellen Umgebung und können lebensrettende Maßnahmen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren“, teilen die Malteser mit.

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So funktioniert der Erste-Hilfe-Kurs mit VR-Brille

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Eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer setzt eine Virtual-Reality-Brille auf und erlebt dann einen typischen Fall, in dem geholfen werden muss. Zum Beispiel sieht der Teilnehmende durch die Brille einen Verkehrsunfall und muss anschließend Erste Hilfe bei einem Opfer leisten. Alle anderen im Kurs schauen über einen Bildschirm zu und können Tipps geben.

„Viele Menschen wissen grundsätzlich, was in einem Notfall zu tun ist – aber in der realen Situation kommen oft Unsicherheit oder Stress dazu“, sagt Ralf Walbaum, Leiter Ausbildung der Malteser im Bistum Münster. „Mit der Virtual-Reality-Technik können wir genau diese Ausnahmesituation realistisch trainieren. So gewinnen die Teilnehmenden Sicherheit, Routine und vor allem die Bereitschaft, im Ernstfall wirklich zu helfen.“

Ab Februar 2026 kommt die VR-Brille in allen öffentlich ausgeschriebenen Erste-Hilfe-Lehrgängen der Malteser in Münster zum Einsatz. Eine Buchung ist hier möglich.

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