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Erste Bilanz nach Hochwasser
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Erste Bilanz nach Hochwasser

Beim Hochwasser im Kreis Steinfurt haben viele Zuständige und Einsatzkräfte vor Ort gut zusammengearbeitet und hatten alles im Griff. Diese Bilanz zieht das Amt für Bevölkerungsschutz des Kreises Steinfurt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.01.2024 13:54

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Das Hochwasser habe zu keiner Zeit einen Katastrophenalarm erforderlich gemacht, auch nicht an den kritischen Tagen um Weihnachten und den Jahreswechsel herum. Der Kreis Steinfurt sei von Beginn an in engem Austausch mit den Kommunen und Einsatzleitungen vor Ort gewesen, ohne, dass ein direktes Eingreifen notwendig geworden wäre.

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Landrat dank Einsatzkräften und Freiwilligen

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Landrat Martin Sommer dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften: "In den Tagen des Hochwassers konnten wir uns wie immer auf Sie verlassen. Sie haben draußen unter herausfordernden Umständen die Lage beobachtet und unter großem persönlichen Einsatz gehandelt, damit die Menschen im Kreis vor Schaden bewahrt und – soweit möglich – besinnliche Weihnachtstage und den Jahreswechsel mit Familie und Freunden verbringen konnten."

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Für einige noch lange nicht vorbei

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Inzwischen ist das Wasser am Ems-Pegel in Greven weit unter der ersten Hochwassermeldestufe. Auch, wenn die offizielle Entwarnung schon ein paar Tage her ist, sind die Folgen noch an vielen Stellen zu sehen: Überschwemmte Wiesen, durchnässte Äcker – was jetzt beim Frost nur weniger auffällt. Von den Menschen, die mit Hochwasserschäden zu tun haben, mal ganz zu schweigen. Entlang der Ems sind etliche Keller vollgelaufen und blieben auch erstmal voll, damit das Grundwasser die Bodenplatte nicht hochdrückt. Bis das alles behoben ist, wird es für einige noch lange dauern.

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Schäden werden nach und nach sichtbar

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Sobald das letzte Wasser abgelaufen ist, geht es an die Schadensbilanz: unterspülte oder abgesackte Straßen und Wege, Gräben, die jetzt doppelt so breit sind, wie vor dem Hochwasser. Und nicht zuletzt die Schäden für die Landwirtschaft: Wintergetreide, das unter Wasser eingegangen ist und durchweichte Böden, die ein Bestellen mit Maschinen unmöglich machen.

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Neue Gefahr durch trügerische Eisflächen

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Mit dem Frost kommen neue Gefahren: Zugefrorene Wasserflächen, die trügerisch stabil aussehen. Die erste Warnung dazu kommt aus dem Raum Osnabrück: Die Stadtwerke sprechen Eisflächen und zugefrorene Regenrückhaltebecken an und warnen: Lebensgefahr! Nach wie vor kommt viel Wasser in den Regenrückhaltebecken an und wird anschließend weiter in Richtung Nette, Düte oder Hase geleitet. Daher ist in vielen der Becken durchgehend Bewegung, was die Bildung einer festen Eisdecke erschwert. Nicht nur dort ist es für eine tragfähige Eisdecke nach den paar Tagen Frost noch viel zu früh.

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