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EPS-Bekämpfung in Lengerich
© Stadt Lengerich
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EPS-Bekämpfung in Lengerich

Lengerich bekämpft den Eichenprozessionsspinner ab dem 05. Mai 2025 mit umweltfreundlichen Nematoden. Die Methode ist für Menschen und Tiere unbedenklich.

Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2025 09:07

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Bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners setzt die Stadt Lengerich weiter auf Nematoden. Die winzigen Fadenwürmer bringen die Raupen zum Absterben. Für Menschen und Tiere sind sie unbedenklich.

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Nematoden: Effektive Lösung gegen EPS

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Am 05. Mai 2025 startet die Stadt Lengerich erneut die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) mit Nematoden. Die winzigen Fadenwürmer töten die Raupen des Falters, indem sie sie als Wirtstiere nutzen. Das Verfahren erfolgt durch das Versprühen eines Wassergemischs, das die Nematoden enthält. Apfelpektin sorgt dafür, dass die Fadenwürmer auf den Bäumen haften bleiben und in Kontakt mit den Raupen kommen. Die Methode ist für Menschen und Tiere völlig unbedenklich.

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Standorte und Zeitplan der Sprühaktion

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Die Sprühaktion läuft an mehreren Standorten in Lengerich, darunter Schulen, ein Fahrradweg am Aabach, am Pflegeheim Widum und am Sportplatz in Hohne. Fachleute beginnt am 05. Mai 2025 zu Beginn der Dämmerung, um die Austrocknung der Fadenwürmer zu vermeiden. Ein zweiter Durchgang ist 14 Tage später geplant. Mit dieser umweltfreundlichen Methode möchte die Stadt Lengerich den Eichenprozessionsspinner effektiv bekämpfen und gleichzeitig die Gesundheit von Bürgerinnen, Bürgern und Tieren schützen.

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Die Raupen - die Natur - und der Mensch

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Die Nesselhaare der Raupen lösen bei manchen Menschen schwere allergische Reaktionen aus. Seit Jahren setzen Städte und Gemeinden auf verschiedene Methoden, um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners einzudämmen. Viele Städte und Gemeinden bekämpfen die Raupennester auch, indem sie sie absaugen lassen oder Fraßgifte verwenden. Letztes Jahr wurden in 109 Orten Nester abgesaugt und in 40 weiteren Fraßgifte eingesetzt. Der Landesbetrieb testet auch Sexuallockstoffe, um die Paarung der männlichen Tiere zu verhindern. Die Ergebnisse dieser Methode sind unterschiedlich und werden weiter untersucht.

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Natur hilft sich selbst

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Regenreiche Sommer und natürliche Feinde haben geholfen, die Anzahl der Eichenprozessionsspinner in Nordrhein-Westfalen zu verringern. Fachleute vom Landesbetrieb Wald und Holz erwarten, dass der Befall in diesem Sommer weiter abnimmt. Viele Städte und Gemeinden berichten schon seit mehreren Jahren von weniger Nestern. Der Rückgang der Raupen wird eher der Natur als den menschlichen Maßnahmen zugeschrieben. Insekten wie Raupenfliegen, Schlupfwespen, Wanzen und Käfer sind wichtige Helfer bei der Bekämpfung. Außerdem haben die regenreichen Sommer die Entwicklung der Raupen gestört.

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