
Es geht um einen Halbstunden-Takt auf der Strecke zwischen Münster, Rheine und Emden. Im Moment fahren die Züge einmal pro Stunde. Im Fokus der Machbarkeitsstudie stehen die möglichen Mehrkosten und Rahmenbedingungen einer engeren Taktung zwischen Emden und Münster.
Verbesserungen nicht nur auf der Schiene nötig
„Das öffentliche Buslinienangebot ist oftmals nicht optimal auf die Fahrtzeiten des SPNV abgestimmt, so dass eine Taktverdichtung im SPNV nicht nur die Bus-Bahn-Verknüpfung verbessern würde, sondern auch die Umsteigeverbindungen innerhalb des Schienenverkehrs“, sagt der Landrat des Landkreises Emsland, Marc-André Burgdorf. Ein Hannoveraner Planungsbüro analysiert in den nächsten Monaten das Verkehrsnetz und entwirft mögliche Fahrpläne.
Gesamter ÖPNV im Blick
"Eine Takterhöhung kann auch dafür sorgen, dass bei der kombinierten Nutzung von Bus und Bahn in Verbindung mit dem Deutschlandticket ein Umstieg sogar mit nur einem Ticket möglich ist“, sagt Burgdorf. Bahnverbindungen aus dem Emsland in Richtung Westen und v.a. in Richtung Osten sind derzeit mit Umstiegen in Leer bzw. Rheine verbunden. Insbesondere der Umstieg in Leer in Richtung Oldenburg und Bremen ist mit 49 Minuten Wartezeit äußerst unattraktiv.