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Für E-Autos sind viele neue Fabriken nötig, um Batterien herzustellen
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Ein Forschungsteam der Universität Münster und der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) hat den künftigen Energiebedarf für die europäische Batteriezellproduktion untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Um die von der EU angestrebte Autarkie bei Batterien zu erreichen, wird der jährliche Energiebedarf bis 2050 von derzeit 3,5 Terawattstunden (TWh) auf rund 250 TWh ansteigen. Das entspricht dem heutigen Energieverbrauch von Schweden.
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Herausforderungen und Forderungen
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Die Ergebnisse der Studie lassen aufhorchen.
- Erneuerbare Energien: Der überproportionale Anstieg des batteriebasierten Strombedarfs erfordert massive Investitionen in erneuerbare Energien und die entsprechende Infrastruktur.
- Recycling: Ohne eine gut ausgebaute Recyclinginfrastruktur droht eine enorme Importabhängigkeit. Ab 2050 könnten durch Recycling bis zu 46 % der Energie für die Batterieproduktion eingespart werden. Aktuell befindet sich die Recyclinginfrastruktur jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium.
- Politische Weichenstellungen: Das Forschungsteam fordert die EU auf, durch Regulierungen den Aufbau nachhaltiger Recyclingkapazitäten zu fördern.
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Energieeinsparungen durch Batterien
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Trotz des hohen Energiebedarfs bietet die Batterietechnologie auch Einsparpotenziale: Ab 2050 könnten durch den Einsatz von Elektromotoren und stationären Batterien rund 90 TWh eingespart werden, die sonst für fossile Brennstoffe benötigt würden.
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