
Einsatzkräfte aus dem Kreis Steinfurt haben am Wochenende den Großeinsatz beim Waldbrand in der Eifel unterstützt. Rund 130 Feuerwehrleute mit 28 Fahrzeugen unter anderem aus Metelen, Ochtrup, Hopsten und Lotte waren in Hürtgenwald im Einsatz. Viele von ihnen sind inzwischen wieder auf dem Rückweg. Die Kräfte aus dem Kreis Steinfurt waren im Rahmen der überörtlichen Hilfe in die Eifel ausgerückt. Vor Ort kümmerten sie sich vor allem um Nachlöscharbeiten. Dazu gehörte es, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen sowie bereits abgebrannte Flächen zu kontrollieren. Ziel war es, zu verhindern, dass Feuer wieder aufflammt.
Brand in Hürtgenwald unter Kontrolle
Nach aktuellen Angaben ist der Waldbrand in Hürtgenwald inzwischen unter Kontrolle. Betroffen sind rund 360 Hektar Wald. Insgesamt sind etwa 1.400 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Unterstützt werden die Arbeiten von Hubschraubern, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr. Anwohner konnten inzwischen in ihre Häuser zurück.
Auch Lage im Hohen Venn bleibt angespannt
Parallel beschäftigt ein weiterer Waldbrand im Hohen Venn bei Monschau die Einsatzkräfte in der Region. Dort mussten vorsorglich rund 30 Menschen ihre Häuser verlassen. Grund dafür war unter anderem drehender Wind, durch den Rauch bis in den Ort zog. Heute Morgen hat sich die Lage dort etwas beruhigt. Der Einsatz in der Eifel läuft seit mehreren Tagen. Deshalb werden die Feuerwehr-Teams regelmäßig ausgetauscht. Der Waldbrand im Hürtgenwald gilt als der größte in der Geschichte Nordrhein-Westfalens.
