E-Mobilität oder Verbrenner

Die Spritpreise in Deutschland steigen zukünftig weiter an. Ein Grund dieser Preissteigerung ist der CO2-Preis, der seit diesem Jahr gezahlt wird. Aktuell liegt er bei 25 Euro/ Tonne und steigt in den kommenden Jahren weiter an. Klar ist zudem, dass die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz mehr E-Mobilität anstrebt.


Das Startup-Unternehmen Drive-Electro aus Emsdetten schlägt - ebenso wie die Politik - den Kurs der E-Mobilität ein - und vermarktet batteriebetriebene Kleinfahrzeuge; E-Mobile, E-Scooter, E-Kleintransporter. Wir haben mit den Gründern Matthias Welp und Bernd Block über die Geschäftsidee gesprochen. Sie sagen:

Unser Ziel ist es, nachhaltige Mobilität einfach und bezahlbar für jeden zugänglich zu machen!

In der Diskussion um E-Mobilität, ist auch die Frage nach steigenden Benzinpreisen präsent. Denn steigen die Spritpreise, steigt auch das Interesse an E-Mobilität. Die Gründer sprechen sich für eine Erhöhung der Spritpreise aus, denn E-Fahrzeuge seien deutlich umweltfreundlicher.

ZUKÜNFTIGE SPRITPREISE

Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl im September steht und fällt die Ausrichtung der Bundesrepublik hinsichtlich des Arten- und Klimaschutzes. Expert:innen sehen in dieser Wahl diesbezüglich eine der wichtigsten Wahlen, die es jemals gegeben hat. Fest steht bereits schon, dass der Spritpreis immer weiter ansteigen wird - ganz unabhängig davon, welche Partei(en) regieren werden. Der CO2-Preis wird weiter erhöht; dadurch steigt bis 2025 - Stand jetzt - der Benzin-Preis um 15,5 Cent pro Liter, der Diesel-Preis um 17,4 Cent. Clemens Fuest, Chef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, ist sicher sicher, dass der CO2-Oreis das wichtigste Mittel der Klimapolitik ist: Denn je teurer Benzin oder Diesel, desto größer der Anreiz, auf Alternativen umzusteigen - wie öffentlicher Nahverkehr oder E-Mobilität.

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