
Wie umweltfreundlich sind E-Bikes ?
Ein E-Bike ist natürlich umweltfreundlicher als ein Auto, nur verbraucht es mehr Ressourcen als ein Fahrrad oder ein Paar Schuhe.
Ein Rad ohne Elektromotor ist immer grüner als ein Rad mit Akku. Bei der Herstellung kommen Motor und Akku im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad dazu, es fällt beim Pedelec fast nichts weg, mit Ausnahme des Dynamos, den Elektroräder nicht mehr benötigen. Vor allem der Lithium-Ionen-Akku fällt negativ in der Klimabilanz auf. Die Gewinnung von Lithium ist umweltbelastend – ein Problem, das auch für Akkus von Smartphones oder Tablets und in noch viel größerem Maße für Elektroautos gilt.
Besser als Autofahren
Wenn mit dem Rad ein Auto ersetzt wird, sind die Emissionen nach 165 geradelten statt gefahrenen Kilometern beglichen. Trotz der CO2 Emmissionen durch den Herstellungsprozeß liegt das E-Bike um Meilen vor dem PKW.
Noch schneller gleicht sich die Herstellung des Akkus aus, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Stichwort: Ökostrom. Werden mit dem E-Bike jedoch ein normales Fahrrad oder ein Spaziergang ersetzt, hat es keinen Umweltnutzen. Wer also mit dem E-Bike statt mit dem PKW pendelt, ist um ein Vielfaches umweltfreundlicher unterwegs.
Stromverbrauch zu hoch?
Betrachtet man den Stromverbrauch moderner E-Bikes, so kommt man nach Angaben des Instituts Extra-Energy auf 0,5 bis 2 kWh pro 100 km.
Ein sparsames Mofa braucht 1–2 Liter Benzin für die Strecke, das entspricht 10 bis 20 kWh. Ein sparsamer Kleinwagen mit Dieselmotor verbraucht 2–4 Mal soviel.