
Jetzt ein 5D für „geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet in Deutschland“ sei besser als auf eine europäische Lösung zu warten.
Banche hofft auf Deutsches Qualitäts-Label
Für viele Betriebe sei es „drei vor zwölf“. Die Lage sei durch die Pandemie existenzbedrohend. Die Lebensumstände der Tiere sind dem Verbraucher heutzutage sehr wichtig, schreibt der WLV. Neben Licht, Luft, gutem Futter und kurzen Transportwegen sei letzten Endes auch die Einhaltung der Sozialstandards bei den verarbeitenden Unternehmen entscheidend. All das sei auf einem 5D-Label abzulesen.
Wenn auf Worte keine Taten folgen...
Unterstützende Bekundungen und Worte gebe es von jeder politischen Seite – doch die Taten fehlten. Nach der früheren CDU-Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner scheine auch Grünen-Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir der Mut für einen deutschen Alleingang zu fehlen. Andere Länder, wie Frankreich oder Österreich, seien da weiter.