
Eine doppelte Bombenentschärfung legt nächste Woche Freitag (28.02.20) vielleicht das Leben rund um den Domplatz in Münster lahm. Es gibt zwei Verdachtspunkte auf Blindgänger. Sollte der Verdacht sich bestätigen und es sind Bomben aus dem Krieg, würde der Bereich im Umkreis von 250 Metern evakuiert.
Stadt Münster bereitet Evakuierung vor
Die Stadt Münster bereitet das vor. Am frühen Morgen legen Experten vom Kampfmittelräumdienst die beiden Stellen erstmal frei und sehen nach, was dort im Boden liegt. Bis es hell ist, dürfte klar sein, ob eine oder sogar zwei Bombenentschärfungen nötig sind.
Evakuierung würde Leben rund um Domplatz lahm legen
Sollte es zur Evakuierung kommen, wären ab sieben Uhr morgens neben den Anwohnern auch die Bezirksregierung, das LWL-Museum, Einrichtungen der Uni rund um das Fürstenberghaus, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums und des Stadthauses 1 betroffen. Die innerstädtischen Buslinien würden umgeleitet. "Die Geschäfte im betroffenen Bereich müssen sich darauf einstellen, erst nach einer möglichen Entschärfung öffnen zu können," heißt es bei der Stadt. Käme es dazu, wäre ab Mittag wieder alles wie immer.
