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Differenzierte Öffnung
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Differenzierte Öffnung

Osnabrück ist Modellkommune für neues Konzept aus Testen und Öffnen

Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 10:45

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Die Stadt Osnabrück gibt Geschäften und dem Zoo zum Monatsende die Möglichkeit, unter Auflagen wieder zu öffnen - trotz Inzidenz weit über 100. Zum Konzept gehören Schnelltestzentren in der Innenstadt. Wer von dort mit einem frischen negativen Ergebnis kommt, hat dann Zutritt zu den Geschäften. Alle anderen Auflagen wie Abstand halten, Maskenpflicht und Hygienekonzepte bleiben.

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Differenzierte Öffnung hält Menschen in der Stadt

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Das neue Konzept verhindert auch, dass Menschen aus Osnabrück ins Umland fahren, um dort einzukaufen. Die Stadt Osnabrück geht davon aus, dass die Geschäfte nicht zu den Treibern der Pandemie gehören. Soziale Kontakte bleiben weiter streng reglementiert. „Insbesondere junge Menschen scheinen die Pandemie nicht mehr ganz so ernst zu nehmen,“ heißt es bei der Stadt. Es gebe einen bemerkenswerten Anstieg unter den Jüngeren.

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Skepsis bei den Osnabrücker Grünen

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Von den Grünen in Osnabrück kommt dann auch der Einwand, das Timing passe noch nicht. Sie erwarten, dass die Stadt zunächst einmal alles unternimmt, um die Infektionszahlen bis zum Start des Modellprojektes nachhaltig zu senken. Außerdem sei es schwer vermittelbar, wenn Schulen und Kitas geschlossen bleiben, während der Einzelhandel öffnet. Solange Schnelltestsknapp sind, müssten diese als erstes für eine pandemiesichere Öffnung von Schulen und Kitas eingesetzt werden. Das gelte erst recht, wenn es stimme, dass junge Menschen derzeit einen Schwerpunkt des Infektionsgeschehens ausmachen. Gerade dann müssten diese mindestens zweimal die Woche getestet werden. Die bisherigen Test-Angebote reichten dafür jedenfalls nicht aus und für Kita-Kinder seien seitens des Landes bislang keine Tests vorgesehen. Dazu die Grünen: "Da passt was nicht zusammen.“

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