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"Designermöbel" für die Presse
© Hauptzollamt Osnabrück
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"Designermöbel" für die Presse

Der Zoll hat knapp 60 gefälschte Designermöbel aus dem Verkehr gezogen und vernichtet. Die Zöllner:innen wurden misstrauisch, weil die Käufer:innen im Internet nur ein Viertel des Original-Preises bezahlt hatten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.09.2021 09:42

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Als sie darauf Teile der Möbelstücke zum Originalhersteller schickten, kam die Bestätigung, dass es Fälschungen waren. Die Möbel kamen in die Presse. Wenn es ganz schlecht läuft, bleiben die Käufer:innen auf ihren Kosten sitzen, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage beim Hauptzollamt Osnabrück. Generell sollten Käufer:innen bei ungewöhnlich niedrigen Preisen für Markenprodukte stutzig werden, sagte ein Sprecher. Oft helfe schon ein Vergleich im Internet.

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Schädliches Milliardengeschäft

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Den Originalherstellern geht durch Fälschungen nicht nur viel Geschäft verloren, Produktpiraterie vernichtet auch Arbeitsplätze. Die Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern schätzt, dass bundesweit durch Fälschungen schon zehntausende Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung spricht von einem weltweiten Handel mit gefälschten Produkten im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar pro Jahr.

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