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Der Wald nach Sturmtief Sabine
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Der Wald nach Sturmtief Sabine

Die Schäden in den Wäldern nach Sturmtief Sabine in der RADIO RST-Region sind geringer als befürchtet.

Veröffentlicht: Montag, 10.02.2020 15:46

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Sturmtief Sabine ist abgezogen und hinterläßt neben ein paar Schäden vor allem den Eindruck: Das ist ja nochmal glimpflich ausgegangen. Auch den Wald hat es weniger schlimm getroffen als befürchtet. Vor dem Sturm hatten Experten noch vor allem auf den Stress der letzten zwei Sommer für die Bäume hingewiesen. Dadurch und durch den zunehmenden Schädlingsbefall sei der Bestand vorgeschädigt. Damit nicht genug: Der Regen der letzten Zeit habe den Boden bedenklich aufgeweicht - viele Bäume könnten umstürzen.

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Es hätte schlimmer kommen können

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Sind sie dann auch - allerdings nicht im befürchteten Ausmaß. Heinz-Peter Hochhäuser vom Regionalforstamt Münsterland gibt Entwarnung. "Alles im grünen Bereich," sagte er auf RADIO RST-Nachfrage. Hochhäuser hat sich am Morgen direkt nach dem Sturm zwei Verdachtsstellen auf dem Schöppinger Berg und in Emsdetten-Ahlintel angesehen. Was man dort vorfindet, lasse Rückschlüsse auf den Zustand des Waldes an sich zu. Ergebnis: Was Sturmtief Sabine angerichtet hat, sei keinesfalls mit früheren schweren Stürmen zu vergleichen.


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Waldspaziergang bleibt trotzdem gefährlich

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Bis 110 km/h Windgeschwindigkeit hält der Wald gut aus - vorausgesetzt, er ist intakt. Nur ist er das längst nicht mehr überall. Den Fichten hat der Borkenkäfer zugesetzt. Bestände sind mittendrin und an den Rändern ausgefranst - Angriffspunkte für Orkanböen. Alte Laubbäume sind überall eine Gefahr. Auch, wenn sie stehen geblieben sind: Äste können immer noch herunterfallen. Darum gilt - auch nach Orkantief Sabine: Nach einem Sturm ist ein Besuch im Wald generell gefährlicher als sonst.


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