
© Polizei Münster
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Foto der Gartenlaube
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Für das Jugendamt der Stadt Münster wäre es nicht möglich gewesen den Missbrauchskomplex zu verhindern. Allerdings hätten die Mitarbeiter*innen genauer hinschauen können, so ein Experte. Der bundesweit renommierter Experte kommt nach Durchsicht aller Unterlagen zu dem Schluss: „Mit dem Wissen von heute hätte man die Opfer besser schützen können. Aber dieses Wissen lag damals nicht vor.“
Damals hätte nichts darauf hingedeutet, dass eine Mutter den Missbrauch ihres eigenen Kindes deckt. Allerdings sei die Lebenssituation des 11-Jährigen auch nicht geprüft worden. Am Landgericht Münster laufen mehrere Verfahren gegen den Haupttäter, der den Sohn seiner Lebensgefährtin missbraucht und anderen Männern zur Verfügung gestellt haben soll.
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