
Heute endet die Agrarmesse "Grünewoche" - ganz digital. Passend dazu haben Agrarministerin Klöckner und das Kabinett über Pläne gesprochen, männliche Küken in Zukunft nicht mehr millionenfach zu schreddern - kein großes Leid mehr für die Bruderhähne ab 2022. Grundstein dafür: Ein neues Gesetz. Mit einem Verfahren werden in Zununft schon im Ei die männlichen Embryos abgetötet - damit die Küken gar nicht erst schlüpfen. Ab 2024 sind dafür nur noch Methoden erlaubt, die das Geschlecht schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt bestimmen - um Schmerzen für Embryos zu vermeiden. In Deutschland werden aktuell jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, weil sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch bringen. Tierschützer kritisieren das seit Jahren.