Anzeige
Corona-Warn-App: Was bringt sie noch?
© Pixabay
Teilen:

Corona-Warn-App: Was bringt sie noch?

Über 40 Millionen Menschen haben sich die Corona-Warn-App auf ihr Smartphone heruntergeladen. Doch wird sie überhaupt noch aktiv genutzt? Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fordert die Bundesregierung jetzt auf, die App weiterzuentwickeln.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.01.2022 13:53

Anzeige

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen und die Corona-Warn-App soll die Nutzer:innen dabei vor Ansteckungen warnen. Karl-Josef Laumann fordert jetzt eine Weiterentwicklung der App. Es müsse eine Lösung geben, die auf einen Blick Aufschluss darüber gebe, ob jemand vollständig immunisiert sei oder nicht, sagte der gebürtige Riesenbecker. Das müsse auch für Fälle gelten, wenn Menschen geimpft und genesen seien oder nach einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geboostert worden seien. Bürger:innen klagen laut Laumann, dass solche Fälle in der Corona-App des Bundes nicht abgebildet würden. Viele nutzen die App deshalb nicht mehr aktiv. Auch Expert:innen sind der Meinung, dass die App der neuen Virusvariante Omikron angepasst werden muss.

Anzeige

Was zeigt die App an?

Anzeige

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und ob daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Nach dem Öffnen der App ist entweder eine grüne oder rote Kachel zusehen. Dadurch ist ersichtlich, wie hoch das Ansteckungsrisiko in den letzten 14 Tage war. Leuchtet die App rot, empfiehlt das Robert-Koch-Institut sich in jedem Fall testen zu lassen und sich in freiwillige Quarantäne zu begeben. Eine grüne Anzeige erfordert für die Nutzer:innen keinerlei Aktion.

Anzeige
Anzeige
Anzeige