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Corona verändert unser Essverhalten
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Corona verändert unser Essverhalten

Der Ernährungsreport 2020 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat gezeigt, dass Corona unseren Alltag auch beim Essen teilweise stark verändert hat. Vor allem Lebensmittel aus der Region sind den Menschen wichtiger geworden.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2020 04:00

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Aufgrund der Ausnahmesituation durch Corona, ist die forsa-Umfrage zu den Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen für die aktuelle Studie erweitert worden. Die Ergebnisse sind bemerkenswert.

  • 39 Prozent: Die Bedeutung der Landwirtschaft hat zugenommen (bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen das 47 Prozent).
  • 30 Prozent: Während der Corona-Krise wird mehr gekocht, als vorher.
  • 28 Prozent: Wir essen häufiger gemeinsam, beim Kochen werden mehr frische Zutaten verwendet.
  • 98 Prozent: Wichtig ist, dass es schmeckt.
  • 70 Prozent: Täglich Obst und Gemüse essen steht ganz oben.
  • 64 Prozent: Jeden Tag gibt es Milchprodukte.
  • 26 Prozent: Fleisch und Wurst gehören täglich dazu (die Zahl ist rückläufig).
  • 55 Prozent: Ich bin Flexitarier, also Fleischesser, der ab und zu bewusst auf Fleisch verzichtet.
  • 90 Prozent: Essen hat gesund zu sein.
  • 86 Prozent: In Fertigprodukten gehört weniger Zucker zugesetzt.
  • 81 Prozent: Ein staatliches, unabhängiges Tierwohlkennzeichen ist gut.
  • 5 Prozent: Ich bin Vegetarier (die Zahl ist gleich geblieben).
  • 1 Prozent: Ich bin Veganer (die Zahl ist gleich geblieben).

Die Bereitschaft der Menschen, für tierwohlgerechtere Produkte mehr zu zahlen, findet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft natürlich toll. Gleichzeitig bemängelt es, dass im Supermarkt oft noch anders gekauft wird.

Dass wir was bei unserem Essen in den letzten Wochen verändert haben, merkt auch Ramona Löbke vom Hof Löbke in Ibbenbüren:

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Ramona Löbke
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Ernährungsberaterin Jutta Gerling aus Mettingen bekommt täglich mit, wie es um das Essen der Menschen steht. Sie erklärt den Trend zu nachhaltigen, gesunden und regionalen Produkten so:

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Jutta Gerling
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Die Ernährungsexpertin kennt aus ihrer Praxis allerdings auch Menschen mit schlechten Essgewohnheiten durch Corona:

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Jutta Gerling
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Da hilft es, möglichst feste Essenszeiten einzuhalten, sagt die Ernährungsberaterin.

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