
Das Kreisgesundheitsamt schickt drei Menschen aus dem Kreis Steinfurt für zwei Wochen in Quarantäne - vorsichtshalber. Alle drei zeigen bislang keine Krankheitssymptome, teilt der Kreis mit. Die Frau und der Mann aus Ibbenbüren und die Frau aus Rheine waren in Lingen zu einer mehrtägigen Altenpflege-Fortbildung.
Kursteilnehmerin war erkrankt
Eine Teilnehmerin aus dem Landkreis Leer wurde positiv auf Corona getestet. Die zwei Frauen und der Mann aus Ibbenbüren und Rheine sind in verschiedenen Altenheimen im Kreis Steinfurt tätig. Die Träger sind informiert.
Jetzt drei Corona-Fälle in Münster
In Münster sind jetzt drei Fälle von Coronavirus bestätigt. Allen drei Patienten geht es gut.
Patient Nummer eins ist schon seit Montag wieder zuhause und nur vorsichtshalber noch in Quarantäne. Heute hat die Stadt zwei weitere Fälle gemeldet, darunter eine Erziehrin.
Kita geschlossen
Eine Kita ist geschlossen, nachdem eine Erzieherin erkrankt ist. Sie hatte in Heinsberg Karneval gefeiert und sich dort angesteckt. 40 Kontaktpersonen der 24-Jährigen, Kindergartenkinder, Geschwister und Eltern sind in Quarantäne.
Mann aus dem Kreis Coesfeld zeigt keine Symptome
Beim zweiten neuen Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Kreis Coesfeld, der wegen einer anderen Krankheit im Clemenshospital behandelt wurde. Er zeigt keine Symptome und wird in häusliche Quarantäne entlassen.
Erster Corona-Fall in der Grafschaft
Die Grafschaft Bentheim hat ihren ersten Corona-Fall. Ein Mann aus Schüttorf und seine Familie sind in häuslicher Quarantäne. Nach bisherigen Erkenntnissen hat er sich in den Niederlanden angesteckt.
Immer mehr Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen abgesagt
Die Uni Münster hat wegen des Coronavirus alle Veranstaltungen abgesagt, die nicht mit dem normalen Studienbetrieb zu tun haben. Es gehe darum, den Lehrbetrieb nicht zusätzlich zu gefährden. Von der Absage ist neben außerplanmäßigen Vorträgen auch die Kinder-Uni am Freitag nächster Woche betroffen.
Verdienstausfall durch Quarantäne wird in bestimmten Fällen erstattet
Wer wegen des Verdachts auf Coronavirus vorsorglich in Quarantäne kommt und somit nicht arbeiten geht, bekommt den Verdienstausfall erstattet. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster weist darauf hin, dass in NRW dafür die beiden Landschaftsverbände zuständig sind, je nach Sitz der Arbeitsstätte.
Quarantäne muss vom Gesundheitsamt verhängt sein.
Voraussetzung ist, dass eine Behörde die Quarantäne angeordnet hat, beispielsweise das zuständige Gesundheitsamt. Der Arbeitgeber übernimmt für maximal sechs Wochen die Lohnfortzahlung und bekommt das Geld auf Antrag beim Landschaftsverband zurück. Ab Woche sieben bekommen die Betreoffenen das Geld direkt in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Selbstständige stellen den Antrag direkt beim zuständigen Landschaftsverband. Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne gestellt werden. Beamte haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalls.
Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download gibt es hier.
Telefonische Auskünfte erteilt der LWL unten den Telefonnummern 0251/591-8218; 591-8411 und 591-8136.