
Die Grippesaison 20/21 ist vergleichsweise mild ausgefallen. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe führt das auf zwei Faktoren zurück: Zum einen sei wegen der Kontaktbeschränkungen auch das Ansteckungsrisiko bei Grippe niedriger gewesen. Zum anderen hätten sich 45% mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen, insgesamt gut zwei Millionen.
Halbe Millione Menschen mehr gegen Grippe geimpft
Vor Corona hatten die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe 1,4 Millionen Impfdosen verimpft. Für die KVWL zeigt das, wie leistungsstark die Ärzt:innen in unserer Region sind: Geräuschlos hätten sie rund eine halbe Million mehr Menschen als in den Vorjahren gegen Grippe geimpft. Und das mitten in einer Phase der weltweiten Corona-Pandemie, in der die Praxen wegen gestiegener Fallzahlen und der allgemeinen saisonbedingten Infekterkrankungen ohnehin schon besonders gefordert gewesen seien.