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Caritas im Bistum Münster setzt sich für umfassende Pflegereform ein
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Caritas im Bistum Münster setzt sich für umfassende Pflegereform ein

Bei uns in der Region fordert der Caritasverband für das Bistum Münster eine schnelle Pflegereform. Eine Delegation ist heute am internationalen Tag der Pflege im Bundesgesundheitsministerium in Berlin. 

Veröffentlicht: Montag, 12.05.2025 05:23

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Der Caritasverband hat eine klare Forderung: "Pflege reformieren – jetzt!" Im Fokus steht die langfristige Umsetzung einer Reform über Legislaturperioden hinaus.

Diözesancaritasdirektorin Stapel betont die Dringlichkeit der Reform: "Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen lassen kein Zögern mehr zu." Ein Positionspapier der Caritas konkretisiert die Forderungen: Verkürzung von Anerkennungs- und Integrationsverfahren, Bürokratieabbau und forcierte Gesetzgebungsverfahren sind notwendig, um dem Personalmangel entgegenzuwirken und Planungssicherheit zu schaffen. Das Pflegeassistenzgesetz und das Pflegekompetenzgesetz sollten zeitnah in Kraft treten. Digitalisierung und finanzielle Unterstützung bei der Umstellung sind ebenfalls zentrale Punkte.

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finanzierbare und bedarfsgerechte Pflege

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Stapel kritisiert das aktuelle System der Pflegeversicherungen als starr und undurchsichtig. Es müsse niederschwellige und transparente Leistungen mit einem bedarfsgerechten Pflegebudget bieten. Die Herausforderungen und Sorgen der Pflegebedürftigen und ihrer Familien müssen im Mittelpunkt stehen.

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Minister Laumann zum Tag der Pflege

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NRW-Gesundheitsminister Laumann aus Hörstel würdigt die Arbeit der über 300.000 Beschäftigten in der Pflege in Nordrhein-Westfalen. Er betont den unschätzbaren Wert ihrer Arbeit für die Gesellschaft und bedankt sich herzlich für ihren Einsatz. Laumann hebt die Bedeutung gut ausgebildeten und motivierten Fachpersonals für eine hochwertige Pflege hervor und spricht über die Maßnahmen der Landesregierung zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs.

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Nordrhein-Westfalen habe in den letzten Jahren 350 Millionen Euro für zusätzliche Schulplätze und Modernisierungsmaßnahmen bereitgestellt und finanziert 8,9 Prozent der Kosten für die Pflegeausbildung. Die Einführung der generalistischen Ausbildung und der Pflegefachassistenzausbildung habe die Attraktivität des Berufs gesteigert und mehr Flexibilität geschaffen. Alle Pflegefachassistenz-Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung, und das Land fördert bis zu 4.300 Ausbildungsplätze. Die Pflegekammer vertritt die Pflegefachpersonen in NRW und gestaltet wesentliche Bereiche der Pflege weiter.

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