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Brandbrief an die Stadt
© Thomas Lücke
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Brandbrief an die Stadt

Geplantes Stadthotel versetzt Rheines Hoteliers in Existenz-Angst

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.03.2021 15:44

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Die Hoteliers aus Rheine haben einen Brandbrief an Bürgermeister Peter Lüttmann übergeben – symbolisch um fünf vor zwölf. Sie sind gegen die Pläne für ein Stadt-Hotel am Standort des ehemaligen Hertie-Kaufhauses. Ein solches Hotel mitten in der Innenstadt würde die gesamte Hotellerie in Rheine ruinieren, sagen sie. Mit 140 Betten würde die Bettenkapazität in der Stadt auf einen Schlag um 70% ansteigen. Das neue Hotel hätte Platz für alle Gäste aller anderen Hotels in Rheine.

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"Finaler Todesstoß für heimische Hotellerie"

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Die Hoteliers bieten der Stadt eine Alternative an: Ein Rheiner Investor sei bereit, auf dem Hertie-Gelände ein Projekt für generationenübergreifendes Wohnen umzusetzen, sagte der Sprecher der Hoteliers, Thomas Lücke vom gleichnamigen Hotel im RADIO RST-Gespräch. Wohnungen in Innenstadt-Lage seien sinnvoller als ein Hotel in der geplanten Größe. Gegen ein Hotel an sich haben die Hoteliers nichts. Bis zu einer Größe von 50 Zimmern sei alles OK, sagt Lücke. Alles darüber gehe am Bedarf vorbei und sei völlig überdimensioniert. Das werde auch ein zukünftiger Betreiber schmerzhaft merken.

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Hoteliers: "Es ist fünf vor zwölf"

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Brandbrief an die Stadt
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Vor der Übergabe des Brandbriefs haben die Hoteliers Kopfkissen mit schwarzem Trauerflor und einen Beerdigungskranz durch die Stadt und über den Markt getragen. "Wir versuchen seit anderthalb Jahren, mit der Stadt eine Lösung zu finden," sagt Lücke. Die Stadt rede jedoch nicht mit dem Investor.

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Bürgermeister Lüttmann: "Nicht jetzt und nicht hier"

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Für Bürgermeister Peter Lüttmann kommt der Brandbrief zur Unzeit. "Wir müssen ein verlässlicher Partner für unsen Investor bleiben," sagte denn auch ein Sprecher der Stadt auf RADIO RST-Nachfrage. Immerhin sei man an einen Ratsbeschluss gebunden. Derzeit werde ein Vertragsabschluss im Sommer angepeilt - soviel Zeit müsse man dem Investor schon geben. Alles andere ergebe sich dann.

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