
© Bistum Münster
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Bischof Genn greift durch
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Der Skandal-Pfarrer darf nicht mehr als Seelsorger arbeiten und nie wieder Messen feiern, predigen oder die Beichte abnehmen.
Der Bischof hat den 79-Jährigen in den Ruhestand versetzt und ihm die Bezüge gekürzt.
Er hat dem Alt-Pfarrer verboten, sich nochmal zu dem Thema zu äußern, um zu verhindern, dass er - so wörtlich: "weiterhin die Betroffenen mit seinen unsäglichen Thesen belästigt."
Außerdem, sagte Genn, erwarte er von ihm eine glaubhafte schriftliche Entschuldigung gegenüber den Betroffenen, gegenüber der Gemeinde, den Kolleginnen und Kollegen, gegenüber all den Menschen, die er verletzt habe.
Der Pfarrer hatte auf seinem Standpunkt beharrt, auch nachdem viele Besucher seinen Gottesdienst wegen seiner Predigt verlassen hatten.
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