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Sr. Maria Cordis Reiker (Generaloberin der Thuiner Franziskanerinnen), Bischof Dr. Dominicus Meier OSB (Bischof von Osnabrück), Dr. Beate Gilles (Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz) und Bischof Dr. Heiner Wilmer (Bischof von Münster) stehen nebeneinander
© Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
(von links) Sr. Maria Cordis Reiker (Generaloberin der Thuiner Franziskanerinnen), Bischof Dr. Dominicus Meier OSB (Bischof von Osnabrück), Dr. Beate Gilles (Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz) und Bischof Dr. Heiner Wilmer (Bischof von Münster) haben in einer Pressekonferenz erste Schlüsse aus der Untersuchung vorgestellt.
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Bischöfe stellen sich gegen Missbrauch

Die Universität Münster hat eine Studie zu geistlichem Missbrauch vorgelegt. Die Bischöfe von Münster und Osnabrück fordern jetzt Strafregeln im Kirchenrecht.

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„Ich bin erschüttert darüber, was Menschen mitgemacht haben“, sagt der Bischof von Münster, Heiner Wilmer. Forscher der Universität Münster haben eine Studie über Demütigung und Kontrolle in zwei religiösen Gemeinschaften in den katholischen Bistümern Osnabrück und Münster vorgelegt. Es ging dabei konkret um die sogenannte „Christusgemeinschaft“ (CG) und die Geistliche Gemeinschaft „Totus Tuus Neuevangelisierung“ (TT). Sie wurde bereits 2021 verboten. Heute (05.10.2026) haben die Bistümer Münster und Osnabrück in einer gemeinsamen Pressekonferenz auf die Studie reagiert.

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Heiner Wilmer, Bischof von Münster"Ich bin erschüttert"
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Der Bischof von Münster, Heiner Wilmer, will sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass es keinen Missbrauch mehr in der katholischen Kirche gibt.

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Heiner Wilmer, Bischof von Münster"Mir ist wichtig, dass niemand [...] drangsaliert wird."
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Wilmer fordert zusammen mit dem Bischof von Osnabrück, Dominicus Meier, dass geistlicher Missbrauch als Straftatbestand in das Kirchenrecht aufgenommen wird. Im Bistum Münster gibt es außerdem schon jetzt unabhängige Ansprechpersonen für Betroffene und Schulungen zu geistlichem Missbrauch. Das Bistum Osnabrück prüft außerdem bessere Hilfen für Betroffene und die Ausbildung geistlicher Begleiter.

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