
Betrugsprozess gegen Osnabrücker Autohändler
Am Landgericht in Osnabrück beginnt heute (06.02.20) der Prozess gegen den Inhaber eines Osnabrücker Autohauses. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im großen Stil Kilometerstände manipuliert zu haben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.02.2020 06:00
Ziel des Mannes sei es gewesen, einen höheren Preis für die Gebrauchtwagen zu bekommen. Dabei ist insgesamt ein Schaden von mehr als 300.000 Euro entstanden, sagt die Staatsanwaltschaft. Einige Kunden hatten ßSchadenersatz gefordert. Daraufhin soll der Autohändler Unterlagen gefälscht haben, um einen Kredit bei der Bank zu bekommen. Dabei ist laut Anklage ein Schaden von mehr als 400.000 Euro entstanden. In der ersten Instanz hatte das Amtsgericht Osnabrück den Autohaus-Besitzer wegen Betruges zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Dagegen hat der 52-Jährige Berufung eingelegt.