
Besorgte Rettungsschwimmer und volle Freibäder
Die Freibäder in der Region rechnen heute (31.07.20) und morgen mit besonders vielen Gästen. Wegen der Pandemie sind insgesamt weniger Besucher erlaubt. Die DLRG im Kreis Steinfurt befürchtet, dass deshalb viele an unbewachten Stellen ins Wasser gehen.
Veröffentlicht: Freitag, 31.07.2020 09:23
Bei vorhergesagten Temperaturen von 30 Grad und mehr bereiten sich die Freibäder in der Region auf viele Gäste vor. "Das Karten-Kontingent für Samstag ist schon zu einem großen Teil verkauft", sagte ein Sprecher des Freibades in Greven auf RADIO RST-Anfrage. Viele Bäder stellen über andere Systeme sicher, dass nur so viele Leute ins Freibad kommen, wie es das Hygiene-Konzept erlaubt.
Rettungsschwimmer befürchten Badeunfälle
Rettungsschwimmer in der Region befürchten, dass in der Corona-Zeit mehr Menschen an unbewachten Stellen baden. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft im Kreis Steinfurt warnt davor. Auch in Baggerkuhlen und Seen gibt es zum Beispiel gefährliche Unterwasstrudel, die von der Oberfläche aus nicht zu sehen sind. "Das Schwimmen im Kanal ist zwar geduldet, birgt jedoch auch Gefahren", sagt Christian Möller, DLRG-Vorsitzender im Kreis Steinfurt. Die Schiffsantriebe entfalten eine Sogwirkung und ziehen Schwimmer möglicherweise in Richtung der Schiffsschrauben. In diesem Sommer habe es im Kreis Steinfurt zum Glück noch keinen tödlichen Badeunfall gegeben.