
Die Entwicklung sei zwar hinter den vergangenen Rekordjahren zurückgeblieben. Allerdings habe es unter dem Strich auch keinen Stellenabbau gegeben.
Region leicht über dem Landesschnitt
Zum Jahresende waren mehr als 426.000 Menschen in der Region sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das Wachstum entspricht einem Anstieg um 0,2 % und liegt damit etwas höher als im ganzen Land Niedersachsen (+0,1 %).
Entwicklung nach Branchen sehr unterschiedlich
Besonders stark zugelegt hat das Baugewerbe, wo die Beschäftigung 2020 um 3,8 % gegenüber dem Vor-Coronajahr anstieg. Im Dienstleistungsbereich hat vor allem der Bereich Information und Kommunikation (+5,3 %) überproportional zugelegt. Im Gegensatz dazu ging die Beschäftigung im Gastgewerbe besonders deutlich zurück, um 7,0 %. In der Stadt Osnabrück ist die Zahl der Beschäftigten mit +1,2 % besonders deutlich gewachsen, wogegen im Landkreis Osnabrück ein Rückgang um 0,3 % festzustellen war. Fast unverändert blieb die Beschäftigtenzahl im Emsland. In der Grafschaft Bentheim stieg sie um 0,4 %.
Unternehmen wieder vorsichtig optimistisch, trotz Pandemie und Fachkräftemangel
In der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zeigen sich die Unternehmen wieder vorsichtig optimistisch mit Blick auf ihre Personalpläne. 20 % gehen davon aus, dass ihre Beschäftigtenzahl in den kommenden Monaten steigen wird, während elf Prozent der Betriebe mit einer rückläufigen Beschäftigtenzahl rechnen. Auf Basis dieser Zahlen rechnet die IHK mit einem Beschäftigungswachstum in der Privatwirtschaft um 8.000 Stellen bis zum Jahresende. Ob es so kommt, hänge vom weiteren Pandemieverlauf ab und vom Fachkräftemangel. Fast jeder zweite Betrieb (59 %) sieht darin ein hohes Risiko für die weitere Entwicklung.