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Baumsterben in der RADIO RST-Region
Symbolbild
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Baumsterben in der RADIO RST-Region

Der Wald in der RADIO RST-Region verändert sein Gesicht. Schon in fünf bis zehn Jahren gibt es kaum noch Fichten.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 12:53

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Auch andere jetzt vorherrschende Baumarten sind dann nicht mehr da. Hitze und Dürre haben den Baumbestand geschwächt - Schädlinge und Krankheiten breiten sich aus. Die Lücken schließen klimaverträglichere Baumarten, sagen die Experten vom Forstamt Münsterland. Es werde viel Geld und Arbeit kosten, alles wieder aufzuforsten. Am Teuto-Südhang ist die Fichte flächig abgestorben. Münsterlandweit ist ein Viertel des Fichtenwaldes verloren, heißt es beim Forstamt Münsterland. Vorherrschender Baum - auch im Tecklenburger Land - ist die Eiche - auch ihr gehe es schlecht. Bei den Buchen sind 650 Hektar besonders wertvoller Baumbestand abgestorben: Die Bäume waren um die 120 Jahre alt. "Ein Waldsterben in dieser Dimension ist historisch," sagen die Experten in Münster.

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Ein Baum ist gut, hilft leider wenig

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Bäume im eigenen Garten zu pflanzen, hilft kaum gegen das Waldsterben oder den Klimawandel. "Das Bäumchen im Garten hat eher symbolischen Wert," hieß es auf RADIO RST-Nachfrage beim Forstamt Münsterland. "Die Menschheit müsste 900 Millionen Hektar Wald weltweit anlegen, um Klimaschäden zu beheben und den natürlichen CO2-Speicher wieder herzustellen," sagte uns ein Sprecher (Adalbert Koch, Stellvertretender Leiter). Zum Vergleich: im ganzen Münsterland und Tecklenburger Land wachsen knapp 40.000 Hektar Eichen und Buchen. Bei der aktuellen Dimension des Waldsterbens helfe nur eins: UMDENKEN, ganz allgemein.

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