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Batterieforschung im Münsterland
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Batterieforschung im Münsterland

Münster baut seine Batterieforschung aus, während das geplante Recyclingzentrum in Ibbenbüren scheitert - Fortschritt mit spürbarer Lücke

Veröffentlicht: Montag, 13.07.2026 12:43

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Münster baut Batterieforschung aus - Recyclingzentrum in Ibbenbüren kommt nicht

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Die Batterieforschung im Münsterland wächst weiter: Mit dem Richtfest hat in Münster heute (Mo., 13.07.) der nächste große Bauabschnitt für die Forschungsfertigung von Batteriezellen begonnen. Das Land Nordrhein-Westfalen treibt damit gemeinsam mit dem Bund ein milliardenschweres Zukunftsprojekt voran. Schon seit Anfang 2024 ist die erste Ausbaustufe, die FFB PreFab, in Betrieb. Dort arbeiten mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der industrienahen Fertigung von Batteriezellen. Im neuen Bauabschnitt der FFB Fab sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen künftig neue Batteriezellen, Produktionsverfahren und Anlagentechnik unter realistischen Bedingungen bis nah an die spätere Serienproduktion testen. Bund und Land investieren in das Gesamtprojekt zusammen rund eine Milliarde Euro. Ziel ist es, Münster als einen der wichtigsten Batteriestandorte in Europa zu etablieren.

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Forschungsstandort Münster gewinnt an Bedeutung

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Nach Angaben der Landesregierung entsteht in Münster eine europaweit besondere Forschungsinfrastruktur für Batteriezellen bis zum Gigawatt-Maßstab. Beteiligt sind unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft, das MEET-Batterieforschungszentrum der Universität Münster, die RWTH Aachen und das Helmholtz-Institut Münster. Der Standort soll den gesamten Weg von der Laborentwicklung über Pilotprozesse bis hin zur großtechnischen Fertigung unter einem Dach abbilden.

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Batterie-Recyclingzentrum in Ibbenbüren kommt nicht

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Während Münster seine Batterieforschung ausbaut, ist ein zentraler Teil der ursprünglichen Pläne im Münsterland gescheitert: Das geplante Forschungszentrum für Batterie-Recycling in Ibbenbüren kommt nicht. Nach Angaben aus Ibbenbüren fehlte am Ende die Finanzierung. Zudem wären die laufenden Betriebskosten für die beteiligten Hochschulen zu hoch gewesen. Hinzu kam, dass mögliche EU-Fördermittel nach den geltenden Vorgaben bis 2028 hätten verbaut werden müssen. Für Planung, Bau und Inbetriebnahme war dieser Zeitrahmen offenbar zu knapp. Mit dem Aus für das Recyclingzentrum fehlt im Münsterland weiter ein wichtiger Baustein in der Batteriewertschöpfungskette. Geplant war ein geschlossener Forschungskreislauf - von der Entwicklung neuer Batteriezellen in Münster bis zur wissenschaftlichen Aufbereitung und Wiederverwertung ausgedienter Batterien in Ibbenbüren. Aus Sicht der Universität Münster bleibt damit eine strukturelle Lücke beim Aufbau eines vollständigen Batterie-Ökosystems in der Region bestehen.

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