
Folgenschwerer Brand
Auf der B54 bei Ochtrup ist ein LKW komplett abgebrannt. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht. Auch die Warnung wegen der starken Rauchentwicklung ist mittlerweile aufgehoben. Was bleibt, sind die Folgen für den Verkehr: Die wichtige Bundesstraße bleibt zwischen der A31 und der L573 nach Heek voraussichtlich noch bis zum Abend gesperrt, hieß es auf RADIO RST-Nachfrage bei der Feuerwehr Ochtrup. Der LKW hatte Lithium-Ionen-Akkus geladen. Das macht alles schwieriger.
Enorme Hitzeentwicklung - enormer Wasserbedarf
Ein brennender LKW-Auflieger voller Lithium-Ionen-Akkus sorgt für eine enorme Hitzeentwicklung. Entsprechend hoch ist der Wasserbedarf, denn die Feuerwehr kann im Grunde nur kühlen. Erschwerend kam hinzu, dass es an der Bundesstraße keine Hydranten gibt. Darum gab es einen Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen, die immer wieder neues Wasser heranschafften. Neben der Feuerwehr Ochtrup waren auch die Wehren aus Gronau und Steinfurt daran beteiligt. Geholfen hat schließlich auch eine 200 Meter lange Schlauchverbindung über ein Feld in die nahegelegene Bauerschaft - dort gibt es einen Hydranten.
Brennende Akkus beschädigen auch die Fahrbahn
Eine Spezialfirma lädt die Akkus jetzt ab, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht nochmal auflodert. Nicht nur der LKW-Auflieger ist komplett abgebrannt - auch die Straße hat zwischenzeitlich gebrannt. Der Schaden am Asphalt ist so schwer, dass straßen.nrw die Stelle erst ausbessern muss, bevor der Verkehr wieder rollen kann. Mit etwas Glück wird vielleicht wenigstens die Fahrbahn in Richtung Steinfurt früher freigegeben. Das hängt davon ab, wie groß der Schaden an der Fahrbahndecke ist und was für Maschinen nötig sind, um ihn zu beheben.
