
Ausblick auf das politische Jahr 2025
Die USA bekommen einen neuen Präsidenten, in Deutschland bekommen wir ein neues Parlament und in NRW wählen wir in diesem Jahr neue Stadt- und Gemeinderäte und neue Chefinnen und Chefs in den Rathäusern und Kreisverwaltungen. Politisch ist einiges los in 2025.
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In genau zwei Wochen (20.01.) wird Donald Trump ein zweites Mal US-Präsident. Für uns in Europa heißt das: Warm anziehen. Das sagt zumindest unser Politikexperte Klaus Schubert aus Münster. Trump und seine Regierung haben ausschließlich die USA im Fokus und interessieren sich wenig für andere Länder. Zölle und andere wirtschaftliche Maßnahmen würden unsere Wirtschaft hart treffen. Das heißt, um gegen die USA zu bestehen, werden harte ökonomische Entscheidungen in Deutschland und Europa nötig sein.
Am 23. Februar wählen wir einen neuen Bundestag. Laut Umfragen wird die Union stärkste Fraktion und Friedrich Merz ist die Kanzlerschaft kaum noch zu nehmen, sagt unser Experte. Es sei denn, Merz macht noch einen schlimmen Fehler. Spannender ist die Frage, welche Koalition uns künftig regiert. Stand jetzt sieht es wieder mal nach einer Großen Koalition aus Union und SPD aus. Allerdings ist vieles möglich: Bei Parteien wie der FDP, der Linken und dem BSW ist unsicher, ob sie es überhaupt in den Bundestag schaffen. Ein Bundestag mit vier Fraktionen (Union, SPD, AFD, Grüne) ist genau möglich wie ein Bundestag mit acht Parteien (CDU, CSU, SPD, Grüne, AFD, FDP, Linke, BSW) .
Am 14. September kommen schon die nächsten Wahlen: Wir wählen in NRW Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Landrätinnen und Landräte. Über den Ausgang lässt sich jetzt kaum etwas sagen. Die Wahlvorschläge stehen erst im Juli fest und oft werden in den Städten und Gemeinden eher die Personen als die Parteien gewählt.