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Drei junge Azubis in einer Lehrwerkstatt diskutieren über Daten in einer Mappe, die einer von ihnen hält
© RADIO RST
Viele Jugendliche im Kreis Steinfurt suchen noch einen Ausbildungsplatz.
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Ausbildungsplätze gesucht

Im Kreis Steinfurt suchen noch 1.065 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig sind mehr als 1.500 Stellen frei - besonders im Handel, Lager und Handwerk.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2026 12:04

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Viele Jugendliche suchen noch einen Ausbildungsplatz

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Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rheine haben aktuell 1.065 junge Menschen noch keinen Ausbildungsplatz oder keine andere berufliche Alternative gefunden. Gleichzeitig sind nur wenige Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres noch mehr als 1.500 Ausbildungsstellen offen. Die Agentur für Arbeit rät Jugendlichen deshalb, sich jetzt aktiv zu bewerben und auch alternative Wege wie Praktika in den Blick zu nehmen.

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Noch viele Ausbildungsplätze frei

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Seit Beginn des aktuellen Berichtsjahres am 01.10.2025 haben sich 1.940 junge Menschen an die Agentur für Arbeit Rheine gewandt, um Unterstützung bei der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche zu bekommen. Das waren 13 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben der Arbeitsagentur ist auf dem Ausbildungsmarkt weiter viel möglich. Unternehmen in der Region bieten zahlreiche Ausbildungsplätze an, sodass Bewerberinnen und Bewerber aktuell noch gute Chancen haben. Besonders viele freie Stellen gibt es im Einzelhandel, im Lagerbereich, in kaufmännischen Berufen sowie im Sanitär- und Elektrobereich.

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"Nicht nur auf Wunschberuf versteifen"

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Die Agentur für Arbeit Rheine empfiehlt Jugendlichen, sich nicht nur auf einen einzigen Beruf zu konzentrieren. Wer verschiedene Ausbildungsberufe und zusätzliche Optionen wie ein Praktikum berücksichtigt, hat deutlich bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Auch ein Termin bei der Berufsberatung kann helfen, passende Alternativen zu finden und Bewerbungsunterlagen zu optimieren. Wichtig ist zudem der Hinweis der Bundesagentur für Arbeit, dass die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen durch eine Änderung derzeit statistisch zu niedrig ausgewiesen sein kann. Nach Schätzungen sind bundesweit rund sechs Prozent der Ausbildungsstellen aktuell noch nicht vollständig erfasst. Die Integration dieser Verfahrensänderung in die Statistik soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein.

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