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Spritpreise über drei Euro?
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Spritpreise über drei Euro?

Mehr als drei Euro pro Liter? Die IHK warnt vor steigenden Kosten für Logistik, Betriebe und Pendler in Münsterland und Kreis Steinfurt.

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IHK warnt vor Spritpreisen über drei Euro: Teurer Kraftstoff setzt Logistik und Betriebe unter Druck

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Benzin und Diesel könnten an der Zapfsäule schon bald mehr als drei Euro pro Liter kosten. Vor diesem Schritt warnte der Tankstellenverband gestern (Mo., 14.09.). Heute macht auch die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen deutlich, wie ernst die Lage aus ihrer Sicht ist. Vor allem die Logistikbranche in der Region spürt den Druck sofort. Höhere Kraftstoffpreise treiben Transportkosten nach oben, belasten Lieferketten und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen. Jana Burchard, Leiterin des Geschäftsbereichs Branchen und Infrastruktur bei der IHK Nord Westfalen, verweist auf die große Zahl betroffener Betriebe: Im Kreis Steinfurt arbeiten rund 850 Logistik-, Speditions- und Transportunternehmen, im gesamten Münsterland etwa 2.500. Dazu kommen viele produzierende und handelnde Betriebe mit eigenen Fuhrparks. Steigt der Spritpreis noch einmal deutlich, wachsen auch die Standortkosten weiter. Für viele Unternehmen kommt das zu einem Zeitpunkt, an dem Energie, Personal und Transport ohnehin viel Geld kosten.

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Steigende Kosten treffen auch Pendler und den Arbeitsmarkt

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Nach Einschätzung der IHK wäre ein Preis von mehr als drei Euro pro Liter ein fatales Signal. Wirtschaft und private Haushalte reagieren sehr sensibel auf steigende Energiepreise. Unternehmen zahlen entlang der gesamten Wertschöpfungskette drauf. Gleichzeitig wird Mobilität für Pendlerinnen, Pendler und Familien spürbar teurer. Jana Burchard warnt außerdem vor langfristigen Folgen für den Arbeitsmarkt. Wenn mehr Menschen das Pendeln einschränken, verschärft sich der Fachkräftemangel in vielen Betrieben zusätzlich. Aus Sicht der IHK braucht die Wirtschaft jetzt vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen. Unternehmen benötigen Planungssicherheit, wenn sie ihre Fahrzeugflotten erneuern oder in Ladeinfrastruktur investieren wollen. So lässt sich die Abhängigkeit von Benzin und Diesel auf Dauer verringern und der Umstieg auf alternative Antriebe besser schaffen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schon Entlastungen angekündigt, ließ jedoch offen, wie diese konkret aussehen sollen.

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