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Atomkraftwerke in Lingen
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Atomkraftwerke in Lingen

Der geplante Rückbau der beiden abgeschalteten Atomkraftwerke in Lingen ist einen Schritt weiter. Die Genehmigung zur Zwischenlagerung von radioaktivem Abfall auf dem Gelände ist erteilt. Damit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.04.2025 13:10

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Genehmigung für Atommüll-Zwischenlagerung

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Das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat die Zwischenlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Abfall auf dem Gelände der stillgelegten Atomkraftwerke in Lingen genehmigt. Umweltminister Christian Meyer sagte, das sei ein wichtiger Schritt für den unumkehrbaren Rückbau der Anlagen - und weiter: "Ein Wiederanfahren der Kraftwerke wäre mit erheblichen sicherheitstechnischen und finanziellen Fragen verbunden gewesen."

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Niedersachsen setzt auf erneuerbare Energien

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Niedersachsen setzt vollständig auf Strom aus erneuerbaren Energien und hat im vergangenen Jahr mehr grünen Strom erzeugt als verbraucht. Der Rückbau der Atomkraftwerke dauert voraussichtlich bis in die 2030er Jahre. Danach ist geplant, die radioaktiven Abfälle an den Bund zu übergeben. Die Genehmigung ermöglicht die fachgerechte Verpackung und Zwischenlagerung der Abfälle auf dem Kraftwerksgelände. Dazu ist eigens ein neues Gebäude geplant.

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