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Astrazeneca-Debatte: "Würde weiterhin zur Impfung raten!"
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Astrazeneca-Debatte: "Würde weiterhin zur Impfung raten!"

Sieben Fälle einer speziellen Form von Thrombose in zeitlichem Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung waren der Anlass für das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das Aussetzen der Impfungen zu empfehlen. Wir haben uns mit der Virologin Dr. Jana Schröder vom Mathias-Spital in Rheine unterhalten, sie spricht sich dafür aus, den Impfstopp aufzuheben.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.03.2021 14:22

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Nach PEI-Angaben geht es um eine auffällige Häufung sogenannter Sinusvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat. In welchem Ausmaß es speziell solche Fälle auch in anderen Ländern gab, ist bisher unklar. Die Daten werden nun von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) analysiert und bewertet. Bei 1,6 Millionen Astrazeneca-Geimpften in Deutschland entsprächen sieben Fälle etwa vier Fällen pro einer Million Geimpfter seit Start der Impfungen Anfang Februar.

Dr. Jana Schröder sagt gegenüber RADIO RST:

Auch Covid-19 kann Thrombosen auslösen. Wir kennen als Ärzte viele andere Medikamente, die Nebenwirkungen haben und da nutzen wir auch die Aufklärung des Patienten, wie der Nutzen und die Risiken für die Verabreichung eines Medikaments oder eines Impfstoffes sein würden. In der Risikoabwägung in Bezug auf Covid im aktuellen Anstieg der dritten Welle im Zusammenhang mit den möglichen Nebenwirkungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff würde ich weiterhin zur Impfung raten.
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Dr. Jana Schröder
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