Antiisraelische Tat in Münster

Münsters Oberbürgermeister verurteilt anti-israelische Tat vor der Synagoge auf das Schärfste

© Stadt Münster

Münsters Oberbürgermeister verurteilt die Tat auf das Schärfste, bei der in der Nacht eine israelische Fahne vor Münsters Synagoge verbrannt worden ist. Hintergrund ist offenbar die neue Eskalation im Nahen Osten. „In Münster sollen alle Menschen in Würde und ohne Angst leben“, sagte Markus Lewe im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr.

"Kein Platz für solche Taten in weltoffener Stadt wie Münster"

Beide sind sich einig, dass in einer weltoffenen Stadt wie Münster solche Taten keinen Platz haben. In Münster lebten viele mit internationalen Wurzeln im Allgemeinen friedlich und solidarisch zusammen. "Wer miteinander ins Gespräch kommt und sich kennenlernt, entwickelt Verständnis füreinander", fordern Markus Lewe und Sharon Fehr zu einem fairen Miteinander auf.

Staatsschutz ermittelt

Nach dem Vorfall an der Synagoge ermittelt der Staatsschutz. Zeug:innen hatten der Polizei gemeldet, dass eine Menschengruppe mit arabischem Aussehen vor der Synagoge eine israelische Fahne verbrenne, heißt es im Polizeibericht. Es gibt 13 Tatverdächtige.

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