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Anstieg der Rotavirenfälle im Kreis Steinfurt
© AOK/Colourbox/hfr
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Anstieg der Rotavirenfälle im Kreis Steinfurt

Die Zahl der Rotavirus-Infektionen im Kreis Steinfurt ist deutlich gestiegen. 2024 wurden 152 Fälle gemeldet, im Vorjahr waren es 103. Die AOK empfiehlt Eltern dringend, Säuglinge und Kleinkinder impfen zu lassen. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.09.2025 06:18

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Die Zahl der Rotavirus-Infektionen im Kreis Steinfurt ist alarmierend gestiegen. Laut einer Auswertung der AOK NordWest auf Basis aktueller RKI-Daten wurden 2024 insgesamt 152 Fälle gemeldet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 103 Fällen im Jahr 2023. AOK-Serviceregionsleiter Michael Faust betont: „Wir raten allen Eltern, die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern durchzuführen und auf Hygieneregeln zu achten.“

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Flüssigkeitsverlust bei Kindern ausgleichen

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Rotaviren verursachen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern kann der Flüssigkeits- und Salzverlust gefährlich werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist daher essenziell, um lebensbedrohliche Zustände zu vermeiden.

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Impfung schützt vor schweren Verläufen

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Da es keine spezifischen Medikamente gegen Rotaviren gibt, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Schluckimpfung für Säuglinge. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Je nach Impfstoff sind zwei bis drei Dosen im Abstand von vier Wochen notwendig.

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Hygieneregeln beachten

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Rotaviren sind hoch ansteckend und werden meist über Schmierinfektionen übertragen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Gründliches Händewaschen mit Seife und die Verwendung von Desinfektionsmitteln der Kategorie „begrenzt viruzid PLUS“ können das Ansteckungsrisiko minimieren. Weitere Informationen dazu gibt es in Apotheken.

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