
Unter anderem brannten Altkleidercontainer, Holzstapel und Autos. In einem Fall schwerer Brandstiftung habe der Mann ein Auto angezündet, das Feuer sprang auf ein Carport und ein Wohnhaus über. Menschen wurden nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Sachschaden von insgesamt 750.000 Euro aus. Als ein Stall in Flammen stand, starben mehrere Hühner und Tauben. Alle Fälle sind zwischen Sommer 2017 und Ende letzten Jahres passiert. In Rheine-Eschendorf und Umgebung waren viele Menschen wegen der Feuer-Serie in Sorge. Ermittler nahmen den damals 21-Jährigen nach Weihnachten fest.
Der Freiwillige Feuerwehrmann hat ausgesagt, dass er private Probleme hatte und sich das Legen der Brände bei ihm zu einer Art Sucht entwickelt habe. Er sitzt noch in Untersuchungshaft. Der Verdächtige war bei einigen der unterstellten Taten jünger als 20 Jahre. Daher entscheidet das Jugendschöffengericht in Rheine nun über die Anklage.