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Akten-Affäre?
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Akten-Affäre?

In der Affäre um weitergegebene Verwaltungs-Interna erstattet die Stadt Osnabrück Strafanzeige gegen Unbekannt. Der Neuen Osnabrücker Zeitung waren vertrauliche Akten aus dem Rathaus zugespielt worden, bei denen es um zwei Immobiliengeschäfte geht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.08.2021 14:42

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Investoren haben zwei Gebäude gekauft, an denen auch die Stadt interessiert war. In den Unterlagen ist alles genau nachzulesen, heißt es in der NOZ: Die verwaltungsinternen Abläufe, rechtliche Bedenken, politische Absprachen und anwaltliche Stellungnahmen. Dazu Kopien von E-Mail-Verkehren, handschriftlichen Notizen und anwaltlichen Schriftsätzen.

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Wie sind die Akten aus dem Rathaus gelangt?

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Oberbürgermeister Griesert geht es darum, dass die in alle Richtungen ermittelt wird, sowohl extern als auch innerhalb der Verwaltung. Es sei nicht auszuschließen, dass die Akten auf zulässige Weise das Rathaus verlassen haben. Es gehe auch darum, einem Generalverdacht gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung entgegenzuwirken.

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Viele offene Fragen

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Für die NOZ stellen sich schwerwiegende Fragen: „Wer hatte Zugang zu der Akte? An wen wurde sie weitergereicht? Und vor allem: Welches Motiv hatte der Flüsterer? Waren es politische Motive, war es nur ein Gefallen unter Freunden oder spielte gar Geld eine Rolle?“

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