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Atommüllzwischenlager Ahaus
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Atommüllzwischenlager Ahaus

Das Ahauser Atommülllager soll nur 20 Jahre länger laufen. Gegner fordern dafür neue Sicherheitsprüfungen und Nachbesserungen an der Halle.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 13:06

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Ahaus: Atommülllager nur 20 Jahre länger

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Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung will das Atommüllzwischenlager in Ahaus nur um 20 Jahre verlängern. Atomkraftgegner begrüßen das. Gleichzeitig ziehen sie eine klare Grenze: Ein einfaches „Weiter so“ akzeptieren sie nicht.

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ schaut nicht nur auf die Castor-Behälter. Sie verlangt auch eine neue Prüfung für das Gebäude. Das hat sie auf der Statuskonferenz Zwischenlagerung gestern (Di., 23.06.) in Berlin noch einmal deutlich gemacht.

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Initiative sieht Mängel an der Halle

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Nach Ansicht der Initiative erreicht die alte Halle in Ahaus nicht das Sicherheitsniveau neuerer Anlagen. Vor allem den Dachbereich und die Wandstärken kritisiert sie. Nach Angaben der Bürgerinitiative schützen dort teilweise nur rund 20 Zentimeter Mauerwerk. Für das geplante Lager in Lubmin sieht die Planung dagegen 1,80 Meter vor. Daraus leitet die Bürgerinitiative eine klare Forderung ab: Wenn die BGZ das Lager in Ahaus länger nutzen will, dann muss sie die Sicherheit nach heutigem Stand neu bewerten und die Halle baulich nachbessern. Die aktuelle Genehmigung endet 2036. Die Begrenzung auf nur weitere 20 Jahre bewertet die Initiative positiv. So kann sie später neue Prüfungen nach dem dann aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik einfordern.

Zusammen mit Initiativen aus anderen Standorten fordert die Ahauser Bürgerinitiative einheitliche Sicherheitsmaßstäbe für alte und neue Zwischenlager. Ihre Botschaft ist eindeutig: Längere Laufzeiten kommen für sie nur mit mehr Sicherheit infrage.

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