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Ärztlicher Bereitschaftsdienst
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Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Über die Feiertage steht der ambulante Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung für gesundheitliche Beschwerden bereit. Im Krankheitsfall sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte der mehr als 90 Notdienstpraxen in Westfalen-Lippe über die Rufnummer 116117 zu erreichen und machen auch Hausbesuche.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.12.2023 11:11

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Wer sich unsicher ist, ob er oder sie ein Fall für die Notaufnahme eines Krankenhauses ist, bekommt ebenfalls bei der 116117 eine fachliche Einschätzung, was zu tun ist. Es geht darum, eine Überlastung der Notaufnahmen zu vermeiden.

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Unterscheiden zwischen akuten Beschwerden und Notfall

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Der Bereitschaftsdienst der KVWL ist für akute Beschwerden, bei denen keine Zeit ist, bis zur nächsten regulären Sprechstunde zu warten. Typische Fälle sind Erkältung, Grippe mit Fieber und Schmerzen, Infektionen von Hals, Nase, Ohren, Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall, akute Bauchschmerzen, Migräne oder Hexenschuss.

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Notaufnahme? Ist das wirklich nötig?

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Wer allerdings in einer akuten, möglicherweise lebensbedrohlichen Notfallsituation ist oder eine Person bemerkt, wo dies zutrifft, wählt direkt die Rufnummer 112 der Rettungsleitstelle.

Hier ein paar Hinweise der Kassenärztlichen Vereinigung:

Akute, möglicherweise lebensbedrohliche Notfallsituation sind zum Beispiel schwere Unfälle, Anzeichen für einen Herzinfarkt (starker Brustschmerz, Atemnot, kalter Schweiß), Anzeichen für einen Schlaganfall (Seh- und Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen), Unfälle mit schweren Verletzungen oder hohem Blutverlust, Ohnmacht/Bewusstlosigkeit, ein allergischer Schock, sehr starke/plötzliche Schmerzen, schwere Verbrennungen, ein Asthmaanfall mit Atemnot, Vergiftungen, Ertrinkungs- oder Stromunfälle, Selbstmordversuche, eine plötzliche Geburt oder Schwangerschaftskomplikationen.

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Und wenn ich mir nicht sicher bin?

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Ärztlicher Bereitschaftsdienst
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Auch wer sich nicht sicher ist, ob ein Zustand lebensbedrohlich ist oder es noch wird, ruft die 112 an – und beantwortet möglichst diese Fragen: Wo ist etwas geschehen? Was genau ist passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Art von Notfall oder Verletzung liegt vor? Und wartet dann auf Rückfragen.

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