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ADAC Pannenbilanz 2025
© Stefanie Aumiller
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ADAC Pannenbilanz 2025

Bei uns in der Region hat der ADAC letztes Jahr knapp 44.100 Autofahrerinnen und -fahrern geholfen. Der ADAC hat fast alle Pannen direkt vor Ort gelöst. NRW-weit rückte der ADAC durchschnittlich 2.660 mal pro Tag aus.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 05:11

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Bei uns in der Region hat der ADAC letztes Jahr knapp 44.100 Autofahrerinnen und -fahrern geholfen. Der ADAC hat dabei fast alle Pannen direkt vor Ort gelöst. NRW-weit rückten die Pannenhelfer durchschnittlich 2.660 Mal pro Tag aus. Die häufigste Ursache bleibt eine leere oder defekte Batterie. Besonders im kalten Januar musste der ADAC an einem Tag über 5.100 Mal ausrücken. Tipp für Autofahrende: Wer seine Batterie regelmäßig prüft, fährt entspannter durch den Winter.

Die Zahl der Fahrzeugpannen auf den Straßen und Autobahnen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. Im Schnitt hilft der ADAC in NRW 2.660 Mal pro Tag. Das geht aus der ADAC Pannenhilfe-Bilanz für 2025 hervor. Im vergangenen Jahr absolvierten die „Gelben Engel" in NRW fast 971.000 Einsätze - rund 6.000 Pannenhilfen mehr als im Vorjahr. Die 443 Straßenwachtfahrer sowie 101 Mobilitätspartner des ADAC in NRW legten insgesamt rund 9,22 Millionen Kilometer zurück. Das höchste Pannenaufkommen gab es im Januar. Rekordtag in Nordrhein-Westfalen war aufgrund hoher Minusgrade der 13. Januar 2025 mit 5.153 Pannenhilfe-Einsätzen.

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Bundesweite ADAC Pannenhilfe 2025

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Bundesweit haben die rund 1.700 ADAC Straßenwachtfahrer und 550 ADAC Partnerunternehmen im vergangenen Jahr fast 3,7 Millionen Einsätze absolviert - rund 60.000 mehr als 2024. Alle acht bis neun Sekunden wird in Deutschland die ADAC Pannenhilfe gerufen. Mehr als 10.000 Einsätze fuhren die „Gelben Engel" pro Tag, die meisten auch bundesweit am 29. Dezember 2025 (18.588). Insgesamt waren die ADAC Straßenwachtfahrer im letzten Jahr gut 47,8 Millionen Kilometer auf deutschen Straßen unterwegs. Die stärksten Pannenmonate waren der Januar und Juli.

Häufigste Pannenursache war in rund 45 Prozent aller Fälle eine defekte oder leere Batterie. Bei 22 Prozent aller Pannen versagten Motor, Motormanagement oder Hochvoltsystem. In gut zehn Prozent der Fälle waren Generator, Anlasser, Bordnetz oder Beleuchtung der Grund für die geleistete Pannenhilfe. Reifenprobleme machten knapp neun Prozent der Einsätze aus. Der Bereich Schlüssel, Schlösser oder Wegfahrsperre lag bei etwa sieben Prozent - in rund 58.500 Fällen ließ sich das Fahrzeug ohne die Unterstützung der ADAC Pannenhilfe nicht mehr öffnen. Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Getriebe waren ebenfalls für knapp sieben Prozent der Einsätze verantwortlich.

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E-Autos, Fahrräder und digitale Pannenmeldung

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Mit der zunehmenden Zahl an Elektroautos auf den Straßen sind auch die E-Auto-Pannen weiter gestiegen. Die ADAC Pannenhelfer mussten im vergangenen Jahr mehr als 50.400 reine E-Fahrzeuge versorgen (BEV) - ein Zuwachs von 15,5 Prozent gegenüber 2024. Hinzu kamen knapp 60.000 Hybrid-Fahrzeuge (plus 13,3 Prozent). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache.

Immer öfter nehmen ADAC Mitglieder auch die Fahrrad-Pannenhilfe des Mobilitätsclubs in Anspruch. Hier registrierten die „Gelben Engel" mit 19.455 Einsätzen ein Plus von fast 15 Prozent. Bei mehr als 70 Prozent aller Fahrradpannen war ein defekter Reifen Grund für den Notruf. Es folgen Kettenschäden mit acht Prozent und Probleme mit der Elektrik (fünf Prozent). In Nordrhein-Westfalen zählte der ADAC 4.670 Fahrrad-Pannenhilfen (plus 16 Prozent). Die Leistung ist seit Juni 2022 Bestandteil aller ADAC Mitgliedschaften. Seitdem konnten die „Gelben Engel" rund 58.000 Fahrräder an Ort und Stelle wieder flottmachen.

Fast 700.000 der bundesweit 3,7 Millionen Pannen wurden beim ADAC digital über die ADAC Pannenhilfe-App oder Web-App gemeldet - 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Nutzer können im Pannenfall per App wichtige Informationen und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort direkt und unkompliziert an die ADAC Pannenhilfezentrale übermitteln, was den Hilfeprozess vereinfacht und beschleunigt.

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