Kathleen Berger
Am Morgen
 

Zwei Jahre Donald Trump als Präsident der USA



Foto: pxhere.com

 

Fake-News und Beleidigungen

 

In seiner bisherigen Amtszeit hat es Donald Trump auf fast 8.000 Falschaussagen gebracht. Nebenbei hat er 550 Beleidigungen rausgehauen – bei öffentlichen Auftritten, Pressekonferenzen oder auf Twitter. Sein liebstes Opfer ist immer noch die Presse. Wie er Journalisten angeht, ist wohl einzigartig unter den Staatsmännern (und Frauen) auf der Welt.

 

Der beste Präsident ever

 

Donald Trump hält sich und seine Regierung für sehr erfolgreich. „Keine Regierung hat in den ersten zwei Jahren mehr getan, als die Trump-Regierung“, sagt er selbst. Das sind allerdings auch Fake-News. In seinem Regierungsapparat herrscht Chaos. Kein Präsident vor ihm hat sein Personal so schnell ausgetauscht wie er. Außenpolitisch hat er sich viele Fehltritte und Peinlichkeiten geleistet und das Verhältnis zu befreundeten Staaten nachhaltig demoliert.

 

Bilanz nach fast 730 Tagen  

 

Geschafft hat Trump auch was: Er hat Reformen im Steuer- und Strafrecht durchgesetzt. Ob beziehungsweise für wen die gut oder schlecht sind, sei mal dahingestellt. Und obwohl Trump mit China einen Handelskrieg angezettelt hat, läuft die Wirtschaft gerade gut in den USA und die Arbeitslosenzahlen sind niedrig. Er hat zwei Richter am Obersten Gerichtshof und 80 Bundesrichter ernannt. Die alle sind konservativ und auf Lebenszeit im Amt – das wird das Land noch Jahrzehnte nach der Ära Trump prägen.

 

Die Mauer zu Mexiko hat Trump noch nicht verwirklicht. Dafür ist ihm der der längste Shutdown, also die längste Haushaltssperre in der Geschichte der USA gelungen. Der Streit mit den Demokraten, um die fast 6 Milliarden Dollar für die Mauer, dauert an – Ausgang ungewiss.

 

 

Donald Trump auf einer seiner berühmt berüchtigten Pressekonferenzen:








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Zwei Jahre Donald Trump als Präsident der USA



Foto: pxhere.com

 

Fake-News und Beleidigungen

 

In seiner bisherigen Amtszeit hat es Donald Trump auf fast 8.000 Falschaussagen gebracht. Nebenbei hat er 550 Beleidigungen rausgehauen – bei öffentlichen Auftritten, Pressekonferenzen oder auf Twitter. Sein liebstes Opfer ist immer noch die Presse. Wie er Journalisten angeht, ist wohl einzigartig unter den Staatsmännern (und Frauen) auf der Welt.

 

Der beste Präsident ever

 

Donald Trump hält sich und seine Regierung für sehr erfolgreich. „Keine Regierung hat in den ersten zwei Jahren mehr getan, als die Trump-Regierung“, sagt er selbst. Das sind allerdings auch Fake-News. In seinem Regierungsapparat herrscht Chaos. Kein Präsident vor ihm hat sein Personal so schnell ausgetauscht wie er. Außenpolitisch hat er sich viele Fehltritte und Peinlichkeiten geleistet und das Verhältnis zu befreundeten Staaten nachhaltig demoliert.

 

Bilanz nach fast 730 Tagen  

 

Geschafft hat Trump auch was: Er hat Reformen im Steuer- und Strafrecht durchgesetzt. Ob beziehungsweise für wen die gut oder schlecht sind, sei mal dahingestellt. Und obwohl Trump mit China einen Handelskrieg angezettelt hat, läuft die Wirtschaft gerade gut in den USA und die Arbeitslosenzahlen sind niedrig. Er hat zwei Richter am Obersten Gerichtshof und 80 Bundesrichter ernannt. Die alle sind konservativ und auf Lebenszeit im Amt – das wird das Land noch Jahrzehnte nach der Ära Trump prägen.

 

Die Mauer zu Mexiko hat Trump noch nicht verwirklicht. Dafür ist ihm der der längste Shutdown, also die längste Haushaltssperre in der Geschichte der USA gelungen. Der Streit mit den Demokraten, um die fast 6 Milliarden Dollar für die Mauer, dauert an – Ausgang ungewiss.

 

 

Donald Trump auf einer seiner berühmt berüchtigten Pressekonferenzen: