Andreas Grunwald
NOXX
 

Reaktionen zum Rücktritt der NRW-Agrarministerin



Bild: RADIO RST

 

Die CDU im Kreis Steinfurt bedauert den Rücktritt von NRW-Agrarministerin Christina Schulze-Föcking. In einem Statement heißt es, die CDU-Politkerin haben dem Ministerium bereits nach kurzer Amtszeit neuen Schwung gegeben.


Auch die Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt äußern sich zum Rücktritt. Die CDU-Abgeordnete Andrea Stullich aus Mesum sagte, sie habe "allergrößten Respekt vor der Entscheidung von Christina Schulze-Föcking". Diese hatte als Grund für den Rücktritt unter anderem Hetze im Netz und anonyme Drohungen gegen ihre Person und ihre Familie angegeben."Die Gründe sind nachvollziehbar", haben der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Sundermann aus Westerkappeln und der Grünen-Abgeordnete Norwich Rüße aus Steinfurt im RADIO RST Gespräch gesagt. Politisch blieben allerdings auch nach dem Rücktritt viele Fragen offen.

 

NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking aus Steinfurt hatte am Vormittag (15.05.2018) ihren Rücktritt erklärt. Die CDU-Politikerin kam damit den Grünen und der SPD zuvor, die am Mittag über einen Untersuchungs-Ausschuss entscheiden wollten.


Die Ministerin stand seit Monaten unter Beschuss. Es begann mit Fernsehbildern von kranken und verletzten Schweinen auf dem Hof ihrer Familie in Steinfurt. Außerdem gab es Kritik, weil sie die Stabsstelle Umweltkriminalität aufgelöst hatte. Zuletzt hatte sich herausgestellt, dass ein vermeintlicher Hacker-Angriff auf ihren Fernseher ein Bedienfehler war. Christina Schulze Föcking erklärte zu ihrem Rücktritt: "In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich in anonymen Briefen und ganz offen im Internet Drohungen gegen meine Person, meine Gesundheit und mein Leben erfahren, die ich nie für möglich gehalten hätte und die das Maß des menschlich Zumutbaren weit überschritten haben." Der Preis sei für ihre Familie zu hoch.

 

Die Erklärung von Christina Schulze Föcking im Original ist hier.








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Bild: RADIO RST

 

Die CDU im Kreis Steinfurt bedauert den Rücktritt von NRW-Agrarministerin Christina Schulze-Föcking. In einem Statement heißt es, die CDU-Politkerin haben dem Ministerium bereits nach kurzer Amtszeit neuen Schwung gegeben.


Auch die Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt äußern sich zum Rücktritt. Die CDU-Abgeordnete Andrea Stullich aus Mesum sagte, sie habe "allergrößten Respekt vor der Entscheidung von Christina Schulze-Föcking". Diese hatte als Grund für den Rücktritt unter anderem Hetze im Netz und anonyme Drohungen gegen ihre Person und ihre Familie angegeben."Die Gründe sind nachvollziehbar", haben der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Sundermann aus Westerkappeln und der Grünen-Abgeordnete Norwich Rüße aus Steinfurt im RADIO RST Gespräch gesagt. Politisch blieben allerdings auch nach dem Rücktritt viele Fragen offen.

 

NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking aus Steinfurt hatte am Vormittag (15.05.2018) ihren Rücktritt erklärt. Die CDU-Politikerin kam damit den Grünen und der SPD zuvor, die am Mittag über einen Untersuchungs-Ausschuss entscheiden wollten.


Die Ministerin stand seit Monaten unter Beschuss. Es begann mit Fernsehbildern von kranken und verletzten Schweinen auf dem Hof ihrer Familie in Steinfurt. Außerdem gab es Kritik, weil sie die Stabsstelle Umweltkriminalität aufgelöst hatte. Zuletzt hatte sich herausgestellt, dass ein vermeintlicher Hacker-Angriff auf ihren Fernseher ein Bedienfehler war. Christina Schulze Föcking erklärte zu ihrem Rücktritt: "In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich in anonymen Briefen und ganz offen im Internet Drohungen gegen meine Person, meine Gesundheit und mein Leben erfahren, die ich nie für möglich gehalten hätte und die das Maß des menschlich Zumutbaren weit überschritten haben." Der Preis sei für ihre Familie zu hoch.

 

Die Erklärung von Christina Schulze Föcking im Original ist hier.