Sven Sandbothe
Am Wochenende
 

RAG-Pilotstudie zu PCB: Keine akute Gesundheitsgefahr für Kumpel nach Arbeit mit krebserregenden Stoffen in den 80ern



RAG Mitarbeitermagazin Steinkohle

Auch in Ibbenbüren sind Bergleute in den 80er Jahren einer Belastung durch Poli-chlorierte Bi-Phenyle, kurz PCB, ausgesetzt gewesen. Das läßt sich noch nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt die Uni Aachen in einer Pilot-Studie, die die RAG (Mi., 09.01.) vorgestellt hat. Gesundheitlich gefährdet seien die Kumpel allerdings nicht.
210 früheren Bergleuten haben die Aachener Experten Blut abgenommen. Bei 96 haben sie was gefunden. Die Belastung sei früher hoch gewesen. Eine akute Gesundheitsgefährdung fanden sie nicht. Ob es einen Zusammenhang zu späteren Erkrankungen gibt, wird Thema einer großangelegten Folgestudie. PCB in Hydraulikölen waren in den 80ern unter Tage Vorschrift - aus Brandschutzgründen. Damals war noch nicht bekannt, dass sie krebserregend sind. Den Teilnehmern der Studie bietet die RAG in der aktuellen Ausgabe des Mitarbeitermagazins "Steinkohle" medizinische Nachsorge an.








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RAG-Pilotstudie zu PCB: Keine akute Gesundheitsgefahr für Kumpel nach Arbeit mit krebserregenden Stoffen in den 80ern



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Auch in Ibbenbüren sind Bergleute in den 80er Jahren einer Belastung durch Poli-chlorierte Bi-Phenyle, kurz PCB, ausgesetzt gewesen. Das läßt sich noch nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt die Uni Aachen in einer Pilot-Studie, die die RAG (Mi., 09.01.) vorgestellt hat. Gesundheitlich gefährdet seien die Kumpel allerdings nicht.
210 früheren Bergleuten haben die Aachener Experten Blut abgenommen. Bei 96 haben sie was gefunden. Die Belastung sei früher hoch gewesen. Eine akute Gesundheitsgefährdung fanden sie nicht. Ob es einen Zusammenhang zu späteren Erkrankungen gibt, wird Thema einer großangelegten Folgestudie. PCB in Hydraulikölen waren in den 80ern unter Tage Vorschrift - aus Brandschutzgründen. Damals war noch nicht bekannt, dass sie krebserregend sind. Den Teilnehmern der Studie bietet die RAG in der aktuellen Ausgabe des Mitarbeitermagazins "Steinkohle" medizinische Nachsorge an.