Sven Sandbothe
Am Wochenende
 

Preis des Westfälischen Friedens wird in Münster verliehen



Foto: Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.

 

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen-Lippe verleiht Samstag (14.07.) in Münster den Preis des westfälischen Friedens. Preisträger sind in diesem Jahr die baltischen Staaten Estland, Littauen und Lettland. Die drei Länder werden wegen ihrer intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt. Den Jugendpreis bekommt die Jugendbewegung der Pfadfinder, die sich für den Frieden einsetzen. Laudatoren sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Ab 11 Uhr sehen die Besucher an der Subengasse die Übertragung bei einem Public Viewing.

 

 

 

Pressemitteilung der Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.

Gleich vier Staatsoberhäupter grüßen die Menschen auf dem Prinzipalmarkt

 

Internationaler Preis des Westfälischen Friedens wird am Samstag im münsterischen Rathaus feierlich verliehen

 

Münster/Westfalen, 9. Juli 2018. Die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens lockt am Samstag (14. Juli) wieder hohen Besuch nach Münster. Unmittelbar nach dem Festakt im historischen Rathaus werden die Staatsoberhäupter von Estland, Lettland und Litauen die Menschen auf dem Prinzipalmarkt grüßen. Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und der lettische Präsident Raimonds Vējonis zeigen sich gegen 12.45 Uhr gemeinsam mit dem Laudator, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe auf dem Sentenzbogen des Stadtweinhauses.

Bei den Verleihungen in den vergangenen Jahren hatten Tausende Münsteraner den Preisträgern wie Helmut Schmidt, Kofi Annan oder Jordaniens König Abdullah II. einen überaus herzlichen Empfang bereitet.

 

Die Staatsoberhäupter nehmen den Friedenspreis stellvertretend für die Menschen im Baltikum entgegen. Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), die den Preis alle zwei Jahre vergibt, erklärte, die drei Länder würden wegen ihrer intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt. „Von den baltischen Staaten können wir lernen, was Einigkeit möglich macht“, sagte Zinkann.

„Man denke nur an die Menschenkette im Jahr 1989 – es war die größte, die es je gegeben hat, und sie erstreckte sich über alle drei baltischen Staaten hinweg.“

 

Auch junge Menschen, die sich beispielgebend für den Frieden einsetzen, werden in diesem Jahr wieder ausgezeichnet: Den Jugendpreis 2018 vergibt die WWL an die Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Das Pfadfinden wird als weltgrößte Jugendbewegung für die friedensorientierte Leistung geehrt. Für die Jugendpreisträger hält Ministerpräsident Laschet die Laudatio.

 

Ein erster Höhepunkt am Samstag werden ab 9.30 Uhr die Vorfahrten des Bundespräsidenten und der offiziellen Gäste vor dem Rathaus sein.

Gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet, Oberbürgermeister Lewe und dem WWL-Vorsitzenden Zinkann wird Frank-Walter Steinmeier die Staatsoberhäupter aus dem Baltikum willkommen heißen. Die hohen Gäste treffen in Münster bereits am Freitagabend ein, um am traditionellen „Preisträgeressen“ mit dem Kuratorium des Friedenspreises teilzunehmen.

 

Die Münsteraner können die festliche Preisverleihung auch wieder live im WDR-Fernsehen, per Internet-Livestream oder beim „Public Viewing“

mitverfolgen: Ab 11 Uhr wird die 90-minütige Übertragung auf einer Videowand an der Stubengasse gezeigt. Dort sind dann auch zahlreiche Pfadfinderinnen und Pfadfinder vertreten, um den Münsteranern das Engagement ihrer Organisation näher vorzustellen. Außerdem präsentieren sich die baltischen Staaten auf Aktionsflächen an der Stubengasse.

 

Der vor genau 20 Jahren erstmals verliehene Internationale Preis des Westfälischen Friedens ging bereits an Václav Havel, Helmut Kohl, Carla del Ponte, Kurt Masur, Valéry Giscard d’Estaing, Kofi Annan, Daniel Barenboim, Helmut Schmidt, die Besatzungen der Raumstation ISS und den jordanischen König Abdullah II ibn Al Hussein. Gemeinsam mit Persönlichkeiten oder Repräsentanten von Staaten, die zum Vorbild für Friedensarbeit in Europa und der Welt geworden sind, werden immer auch junge Menschen geehrt, die durch ihre Taten ein Beispiel für politische, soziale und ökologische Versöhnung und damit für Frieden in der Welt gegeben haben. Zuletzt wurden hier die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Jugendarbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ausgezeichnet.








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Preis des Westfälischen Friedens wird in Münster verliehen



Foto: Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.

 

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen-Lippe verleiht Samstag (14.07.) in Münster den Preis des westfälischen Friedens. Preisträger sind in diesem Jahr die baltischen Staaten Estland, Littauen und Lettland. Die drei Länder werden wegen ihrer intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt. Den Jugendpreis bekommt die Jugendbewegung der Pfadfinder, die sich für den Frieden einsetzen. Laudatoren sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Ab 11 Uhr sehen die Besucher an der Subengasse die Übertragung bei einem Public Viewing.

 

 

 

Pressemitteilung der Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.

Gleich vier Staatsoberhäupter grüßen die Menschen auf dem Prinzipalmarkt

 

Internationaler Preis des Westfälischen Friedens wird am Samstag im münsterischen Rathaus feierlich verliehen

 

Münster/Westfalen, 9. Juli 2018. Die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens lockt am Samstag (14. Juli) wieder hohen Besuch nach Münster. Unmittelbar nach dem Festakt im historischen Rathaus werden die Staatsoberhäupter von Estland, Lettland und Litauen die Menschen auf dem Prinzipalmarkt grüßen. Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und der lettische Präsident Raimonds Vējonis zeigen sich gegen 12.45 Uhr gemeinsam mit dem Laudator, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe auf dem Sentenzbogen des Stadtweinhauses.

Bei den Verleihungen in den vergangenen Jahren hatten Tausende Münsteraner den Preisträgern wie Helmut Schmidt, Kofi Annan oder Jordaniens König Abdullah II. einen überaus herzlichen Empfang bereitet.

 

Die Staatsoberhäupter nehmen den Friedenspreis stellvertretend für die Menschen im Baltikum entgegen. Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), die den Preis alle zwei Jahre vergibt, erklärte, die drei Länder würden wegen ihrer intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt. „Von den baltischen Staaten können wir lernen, was Einigkeit möglich macht“, sagte Zinkann.

„Man denke nur an die Menschenkette im Jahr 1989 – es war die größte, die es je gegeben hat, und sie erstreckte sich über alle drei baltischen Staaten hinweg.“

 

Auch junge Menschen, die sich beispielgebend für den Frieden einsetzen, werden in diesem Jahr wieder ausgezeichnet: Den Jugendpreis 2018 vergibt die WWL an die Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Das Pfadfinden wird als weltgrößte Jugendbewegung für die friedensorientierte Leistung geehrt. Für die Jugendpreisträger hält Ministerpräsident Laschet die Laudatio.

 

Ein erster Höhepunkt am Samstag werden ab 9.30 Uhr die Vorfahrten des Bundespräsidenten und der offiziellen Gäste vor dem Rathaus sein.

Gemeinsam mit Ministerpräsident Laschet, Oberbürgermeister Lewe und dem WWL-Vorsitzenden Zinkann wird Frank-Walter Steinmeier die Staatsoberhäupter aus dem Baltikum willkommen heißen. Die hohen Gäste treffen in Münster bereits am Freitagabend ein, um am traditionellen „Preisträgeressen“ mit dem Kuratorium des Friedenspreises teilzunehmen.

 

Die Münsteraner können die festliche Preisverleihung auch wieder live im WDR-Fernsehen, per Internet-Livestream oder beim „Public Viewing“

mitverfolgen: Ab 11 Uhr wird die 90-minütige Übertragung auf einer Videowand an der Stubengasse gezeigt. Dort sind dann auch zahlreiche Pfadfinderinnen und Pfadfinder vertreten, um den Münsteranern das Engagement ihrer Organisation näher vorzustellen. Außerdem präsentieren sich die baltischen Staaten auf Aktionsflächen an der Stubengasse.

 

Der vor genau 20 Jahren erstmals verliehene Internationale Preis des Westfälischen Friedens ging bereits an Václav Havel, Helmut Kohl, Carla del Ponte, Kurt Masur, Valéry Giscard d’Estaing, Kofi Annan, Daniel Barenboim, Helmut Schmidt, die Besatzungen der Raumstation ISS und den jordanischen König Abdullah II ibn Al Hussein. Gemeinsam mit Persönlichkeiten oder Repräsentanten von Staaten, die zum Vorbild für Friedensarbeit in Europa und der Welt geworden sind, werden immer auch junge Menschen geehrt, die durch ihre Taten ein Beispiel für politische, soziale und ökologische Versöhnung und damit für Frieden in der Welt gegeben haben. Zuletzt wurden hier die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Jugendarbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ausgezeichnet.