Kathleen Berger
Am Morgen
 

Mondfinsternis am 21.01.2019 am frühen Morgen live verfolgen



Bild: Copyright Michael Duetting

Mondfinsternis Live über Münster beobachten

Astronom Björn Voss und Sternfreunde Münster erklären die Mondfinsternis

 

Münster (lwl). In den frühen Morgenstunden am kommenden Montag (21.1.) findet über Münster eine Mondfinsternis statt. Ein sogenannter „Blutmond“, benannt nach seiner roten Färbung, ist zu sehen. Interessierte Personen haben die Möglichkeit, auf dem Vorplatz des LWL-Museums für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Finsternis unter fachkundiger Anleitung zu erleben. Gemeinsam mit den Sternfreunden Münster e.V. erklärt Astronom und Leiter des Münsteraner Planetariums, Dr. Björn Voss, was genau am Himmel zu sehen ist. Von 4:30 Uhr bis 7:00 Uhr stehen außerdem die Teleskope auf dem Museumsvorplatz bereit um dieses seltene Himmelsschauspiel zu verfolgen und Mondkrater zu betrachten. Die Fachleute werfen einen Blick auf den Mond und erklären auch andere Besonderheiten des Sternenhimmels. Die Beobachtung findet nur bei gutem Wetter, sprich klarer Sicht auf den Mond, statt. Der Eintritt ist frei.

 

Die Finsternis beginnt um 3:36 Uhr MEZ, wenn der Mond in den Halbschatten der Erde eintritt. Der Astronom sagt: „Zu dieser Zeit ist nur wenig zu sehen, da der Halbschatten den Mond kaum abdunkelt. Beobachter können erst ab zirka 4:00 Uhr eine minimale Abdunkelung des Monds wahrnehmen. Daher beginnt das LWL-Museum für Naturkunde seine Teleskop-Beobachtung der Finsternis erst um 4:30 Uhr.“ Beim Eintritt des Monds in den Kernschatten der Erde um 4:34 Uhr MEZ zeigt sich an einer Seite am Rand der sichtbaren Fläche des Mondes zuerst eine dunkle „Kerbe“. Der Mond erscheint wie angeknabbert. Er läuft weiter und weiter in den Schatten der Erde herein, so dass die „Kerbe“ zu einem immer größeren dunklen Bereich wird, der sich scheinbar über den Mond schiebt. „In Wahrheit jedoch steht diese dunkle Zone, der Schatten der Erde, still, und der Mond bewegt sich in diese Schattenzone im All hinein“, erklärt Voss das Phänomen.

 

Um 5:42 Uhr MEZ ist der Mond ganz in den Kernschatten der Erde getaucht. Er erscheint nun im typischen kupferroten Licht, aufgrund dessen man eine solche Mondfinsternis auch als „Blutmond“ bezeichnet. Bis 6:44 Uhr MEZ ist der Mond auf diese Weise ganz in rot zu sehen. Danach verlässt er den Kernschatten wieder. Um 7:51 Uhr ist der Erdtrabant gänzlich aus dem Kernschatten hinaus gewandert. „Zu dieser Zeit wird es hell, und der Mond steht bereits sehr tief am Himmel. Er ist nicht mehr gut zu sehen. Die öffentliche Präsentation endet daher um 7:00 Uhr MEZ“, so Voss.

 

Ort: Vorplatz des LWL-Museums für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.








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Astronom Björn Voss und Sternfreunde Münster erklären die Mondfinsternis

 

Münster (lwl). In den frühen Morgenstunden am kommenden Montag (21.1.) findet über Münster eine Mondfinsternis statt. Ein sogenannter „Blutmond“, benannt nach seiner roten Färbung, ist zu sehen. Interessierte Personen haben die Möglichkeit, auf dem Vorplatz des LWL-Museums für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Finsternis unter fachkundiger Anleitung zu erleben. Gemeinsam mit den Sternfreunden Münster e.V. erklärt Astronom und Leiter des Münsteraner Planetariums, Dr. Björn Voss, was genau am Himmel zu sehen ist. Von 4:30 Uhr bis 7:00 Uhr stehen außerdem die Teleskope auf dem Museumsvorplatz bereit um dieses seltene Himmelsschauspiel zu verfolgen und Mondkrater zu betrachten. Die Fachleute werfen einen Blick auf den Mond und erklären auch andere Besonderheiten des Sternenhimmels. Die Beobachtung findet nur bei gutem Wetter, sprich klarer Sicht auf den Mond, statt. Der Eintritt ist frei.

 

Die Finsternis beginnt um 3:36 Uhr MEZ, wenn der Mond in den Halbschatten der Erde eintritt. Der Astronom sagt: „Zu dieser Zeit ist nur wenig zu sehen, da der Halbschatten den Mond kaum abdunkelt. Beobachter können erst ab zirka 4:00 Uhr eine minimale Abdunkelung des Monds wahrnehmen. Daher beginnt das LWL-Museum für Naturkunde seine Teleskop-Beobachtung der Finsternis erst um 4:30 Uhr.“ Beim Eintritt des Monds in den Kernschatten der Erde um 4:34 Uhr MEZ zeigt sich an einer Seite am Rand der sichtbaren Fläche des Mondes zuerst eine dunkle „Kerbe“. Der Mond erscheint wie angeknabbert. Er läuft weiter und weiter in den Schatten der Erde herein, so dass die „Kerbe“ zu einem immer größeren dunklen Bereich wird, der sich scheinbar über den Mond schiebt. „In Wahrheit jedoch steht diese dunkle Zone, der Schatten der Erde, still, und der Mond bewegt sich in diese Schattenzone im All hinein“, erklärt Voss das Phänomen.

 

Um 5:42 Uhr MEZ ist der Mond ganz in den Kernschatten der Erde getaucht. Er erscheint nun im typischen kupferroten Licht, aufgrund dessen man eine solche Mondfinsternis auch als „Blutmond“ bezeichnet. Bis 6:44 Uhr MEZ ist der Mond auf diese Weise ganz in rot zu sehen. Danach verlässt er den Kernschatten wieder. Um 7:51 Uhr ist der Erdtrabant gänzlich aus dem Kernschatten hinaus gewandert. „Zu dieser Zeit wird es hell, und der Mond steht bereits sehr tief am Himmel. Er ist nicht mehr gut zu sehen. Die öffentliche Präsentation endet daher um 7:00 Uhr MEZ“, so Voss.

 

Ort: Vorplatz des LWL-Museums für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.