Sven Sandbothe
Am Wochenende
 

Messdiener aus dem Kreis Steinfurt beim Papst



Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann und Jennifer Gerdemann


 

Messdiener aus dem Kreis Steinfurt waren dem Papst ganz nahe. Sie nehmen im Moment an der Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Bei einer Papstaudienz saßen die jungen Leute aus Ochtrup, Steinfurt, Greven und Metelen nur wenige Metern von Papst Franziskus auf dem Petersplatz entfernt. Das sei ein einmaliges Erlebnis gewesen, schreibt das Bistum Münster in einer Pressemitteilung. Mehr als 60-tausend Messdiener aus 19 Ländern sind im Moment bei der Wallfahrt in Rom.

 

Das schreibt das Bistum Münster dazu:


Rom/Kreis Steinfurt (pbm/acl). Eigentlich kennen sie den Papst nur von Bildern oder aus dem Fernsehen. Am 31. Juli aber sind sie ihm ganz nahe gekommen. Nur wenige Meter entfernt, auf dem sogenannten Sagrato, dem treppenartigen Vorplatz des Petersdomes, durften Messdiener aus Ochtrup, Steinfurt, Greven und Metelen während der Papstaudienz sitzen. Knapp 300 Teilnehmer aus dem Kreis Steinfurt nehmen in diesen Tagen an der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Höhepunkt war die Begegnung und das Abendgebet mit Papst Franziskus.


Für Eva-Maria Siekmann und Jonas Wiggers aus Steinfurt war es ein unvergessliches Erlebnis: „Den Papst so direkt zu sehen und ihm so nahe kommen zu dürfen, war wirklich toll“, sagt die Messdienerin begeistert. Fotos oder eine Fernsehübertragung könnten da nicht mithalten. Auch Jonas Wiggers ist froh, diese Chance bekommen zu haben: „Ein einmaliges Erlebnis.“ Schon am frühen Nachmittag musste die Gruppe ihre Plätze einnehmen – so lauten die Vorschriften des Vatikans – und das, obwohl die Audienz erst um 18 Uhr begann. Doch das stundenlange Warten habe sich gelohnt, sind sie sich einig. Dass sie einen Platz in der fünften Reihe seitlich des Papststuhles bekommen haben, sehen die Messdiener aus dem Kreis Steinfurt vor allem als große Ehre und Würdigung ihres Dienstes. Für sie steht fest: Sie haben diese Aufgabe – gemeinsam mit anderen Messdienern aus Münster und Duisburg sowie dem Oldenburger Land – stellvertretend für alle Messdiener aus dem Bistum Münster übernommen.


Zu Beginn der Audienz fuhr Papst Franziskus mit dem Papamobil durch die Reihen, mehr als 60.000 Messdiener aus 19 Ländern jubelten ihm zu und begrüßten ihn mit „Papa Francesco“-Rufen. Vor dem Abendgebet beantwortete er Fragen der jungen Katholiken, darunter auch die eines deutschen Messdieners aus dem Bistum Speyer. Auf seine Frage, warum der Glaube für Franziskus so wichtig sei, gab es von Papst Franziskus sogar eine kurze Antwort auf Deutsch: „Ich habe verstanden.“ Auf Italienisch führte er dann aus, dass Glaube für ihn wie die Luft zum Atmen sei und helfe, den Sinn des Lebens zu verstehen. Er rief die jungen Katholiken auf, „Bauleute und Werkzeuge des Friedens“ zu sein. Ob jemand wirklich Jünger Jesu sei, müsse sich am Einsatz für den Frieden ablesen lassen. Zugleich sollten sich die Jugendlichen „ungeschminkt“ mit ihren Stärken und Grenzen vor Gott stellen.








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Messdiener aus dem Kreis Steinfurt beim Papst



Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann und Jennifer Gerdemann


 

Messdiener aus dem Kreis Steinfurt waren dem Papst ganz nahe. Sie nehmen im Moment an der Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Bei einer Papstaudienz saßen die jungen Leute aus Ochtrup, Steinfurt, Greven und Metelen nur wenige Metern von Papst Franziskus auf dem Petersplatz entfernt. Das sei ein einmaliges Erlebnis gewesen, schreibt das Bistum Münster in einer Pressemitteilung. Mehr als 60-tausend Messdiener aus 19 Ländern sind im Moment bei der Wallfahrt in Rom.

 

Das schreibt das Bistum Münster dazu:


Rom/Kreis Steinfurt (pbm/acl). Eigentlich kennen sie den Papst nur von Bildern oder aus dem Fernsehen. Am 31. Juli aber sind sie ihm ganz nahe gekommen. Nur wenige Meter entfernt, auf dem sogenannten Sagrato, dem treppenartigen Vorplatz des Petersdomes, durften Messdiener aus Ochtrup, Steinfurt, Greven und Metelen während der Papstaudienz sitzen. Knapp 300 Teilnehmer aus dem Kreis Steinfurt nehmen in diesen Tagen an der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Höhepunkt war die Begegnung und das Abendgebet mit Papst Franziskus.


Für Eva-Maria Siekmann und Jonas Wiggers aus Steinfurt war es ein unvergessliches Erlebnis: „Den Papst so direkt zu sehen und ihm so nahe kommen zu dürfen, war wirklich toll“, sagt die Messdienerin begeistert. Fotos oder eine Fernsehübertragung könnten da nicht mithalten. Auch Jonas Wiggers ist froh, diese Chance bekommen zu haben: „Ein einmaliges Erlebnis.“ Schon am frühen Nachmittag musste die Gruppe ihre Plätze einnehmen – so lauten die Vorschriften des Vatikans – und das, obwohl die Audienz erst um 18 Uhr begann. Doch das stundenlange Warten habe sich gelohnt, sind sie sich einig. Dass sie einen Platz in der fünften Reihe seitlich des Papststuhles bekommen haben, sehen die Messdiener aus dem Kreis Steinfurt vor allem als große Ehre und Würdigung ihres Dienstes. Für sie steht fest: Sie haben diese Aufgabe – gemeinsam mit anderen Messdienern aus Münster und Duisburg sowie dem Oldenburger Land – stellvertretend für alle Messdiener aus dem Bistum Münster übernommen.


Zu Beginn der Audienz fuhr Papst Franziskus mit dem Papamobil durch die Reihen, mehr als 60.000 Messdiener aus 19 Ländern jubelten ihm zu und begrüßten ihn mit „Papa Francesco“-Rufen. Vor dem Abendgebet beantwortete er Fragen der jungen Katholiken, darunter auch die eines deutschen Messdieners aus dem Bistum Speyer. Auf seine Frage, warum der Glaube für Franziskus so wichtig sei, gab es von Papst Franziskus sogar eine kurze Antwort auf Deutsch: „Ich habe verstanden.“ Auf Italienisch führte er dann aus, dass Glaube für ihn wie die Luft zum Atmen sei und helfe, den Sinn des Lebens zu verstehen. Er rief die jungen Katholiken auf, „Bauleute und Werkzeuge des Friedens“ zu sein. Ob jemand wirklich Jünger Jesu sei, müsse sich am Einsatz für den Frieden ablesen lassen. Zugleich sollten sich die Jugendlichen „ungeschminkt“ mit ihren Stärken und Grenzen vor Gott stellen.









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