Sven Sandbothe
Am Wochenende
 

FMO beobachtet finanzielle Situation bei Germania



Foto: Germania

 

Der Flughafen Münster / Osnabrück in Greven beobachtet die Entwicklung der Fluggesellschaft Germania ganz genau. Die Airline hat finanzielle Probleme. Der Flugbetrieb läuft weiter planmäßig.


Der FMO hofft, dass Germania zeitnah die Situation klärt und der Flughafen somit wieder Planungssicherheit hat. Für den FMO ist Germania seit vielen Jahren ein absolut zuverlässiger Partner und die Airline ist maßgeblich für die gute Entwicklung mitverantwortlich. Das sagte ein FMO-Sprecher auf RADIO RST Nachfrage. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Germania-Flüge bei 26 Prozent. Zum Vergleich: Air Berlin fertigte zu Spitzenzeiten 60 Prozent der Flüge am FMO ab. Die Pleite von Air Berlin hatte in Greven zu einem deutlichen Passagierrückgang geführt.

 

 

Pressemitteilung der Germania Fluggesellschaft mbH

Die europäische Luftfahrtbranche hat sich in der jüngsten Zeit stark verändert, insbesondere das Jahr 2018 war bekanntermaßen mit großen Herausforderungen verbunden. Die gesamte Branche befindet sich in einer Umbruchphase, von der auch Germania betroffen ist. Insbesondere unvorhersehbare Ereignisse wie massive Kerosinpreissteigerungen über den Sommer des vergangenen Jahres bei gleichzeitiger Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar, erhebliche Verzögerungen bei der Einflottung von Fluggerät sowie eine außergewöhnlich hohe Anzahl technischer Serviceleistungen an unserer Flotte waren für unser Unternehmen große Belastungen. Germania prüft aktuell mehrere Optionen einer Finanzierung, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern. Es geht dabei um die zentrale Frage, wie wir als mittelständisches Unternehmen auch weiterhin in einem Marktumfeld schlagkräftig bleiben, das von Fluggesellschaften mit konzernähnlichen Strukturen geprägt ist. Beim Flugbetrieb gibt es keine Einschränkungen, alle Germania-Flüge finden planmäßig statt.








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FMO beobachtet finanzielle Situation bei Germania



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Der Flughafen Münster / Osnabrück in Greven beobachtet die Entwicklung der Fluggesellschaft Germania ganz genau. Die Airline hat finanzielle Probleme. Der Flugbetrieb läuft weiter planmäßig.


Der FMO hofft, dass Germania zeitnah die Situation klärt und der Flughafen somit wieder Planungssicherheit hat. Für den FMO ist Germania seit vielen Jahren ein absolut zuverlässiger Partner und die Airline ist maßgeblich für die gute Entwicklung mitverantwortlich. Das sagte ein FMO-Sprecher auf RADIO RST Nachfrage. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Germania-Flüge bei 26 Prozent. Zum Vergleich: Air Berlin fertigte zu Spitzenzeiten 60 Prozent der Flüge am FMO ab. Die Pleite von Air Berlin hatte in Greven zu einem deutlichen Passagierrückgang geführt.

 

 

Pressemitteilung der Germania Fluggesellschaft mbH

Die europäische Luftfahrtbranche hat sich in der jüngsten Zeit stark verändert, insbesondere das Jahr 2018 war bekanntermaßen mit großen Herausforderungen verbunden. Die gesamte Branche befindet sich in einer Umbruchphase, von der auch Germania betroffen ist. Insbesondere unvorhersehbare Ereignisse wie massive Kerosinpreissteigerungen über den Sommer des vergangenen Jahres bei gleichzeitiger Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar, erhebliche Verzögerungen bei der Einflottung von Fluggerät sowie eine außergewöhnlich hohe Anzahl technischer Serviceleistungen an unserer Flotte waren für unser Unternehmen große Belastungen. Germania prüft aktuell mehrere Optionen einer Finanzierung, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern. Es geht dabei um die zentrale Frage, wie wir als mittelständisches Unternehmen auch weiterhin in einem Marktumfeld schlagkräftig bleiben, das von Fluggesellschaften mit konzernähnlichen Strukturen geprägt ist. Beim Flugbetrieb gibt es keine Einschränkungen, alle Germania-Flüge finden planmäßig statt.